LAG Medien

Ein Schwerpunkt für die LAG Medien ist die Auseinandersetzung mit klassischer Rundfunkpolitik:

  • Entwicklung und Perspektiven des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Finanzierung, Programm, Aufsicht)
  • Entwicklung, Aufsicht und Programm des privaten Rundfunks

Diese klassische Rundfunkpolitik ist wie die Kulturpolitik Ländersache. Viele wesentlichen Weichenstellungen werden in den Ländern bzw. mit Staatsverträgen zwischen den Ländern geregelt.

Seit einigen Jahren hat sich ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit herausgebildet: die Netzpolitik. Die Digitalisierung und die Entwicklung des Internet sind für die Medienpolitk von entscheidender Bedeutung, wie die Diskussion um die Rundfunkgebührenpflicht für Computer gezeigt hat. In diesem Bereich arbeiten wir eng mit der LAG Netzpolitik zusammen.

Weitere Bereiche unserer Arbeit sind: Medien- und Kreativwirtschaft, Verlage, Pressewesen, Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten u.a.m.

Die LAG-Medien bildet mit den LAG-Kultur und LAG-Netzpolitik eine Abteilung, in der diese drei LAG eng zusammenarbeiten.

Wir treffen uns immer mittwochs, einmal im Monat.

Kontakt: matthias [dot] tang [at] gruene-berlin [dot] de (matthias.tang [at] gruene-berlin.de)

Nachrichten

27.10.2011

Grüne in Rundfunkrat und Medienrat

Die grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus konnte jeweils ein Mitglied für den Rundfunkrat des RBB und für den Medienrat der MABB vorschlagen. Der Rundfunkrat des RBB wählt u.a. den Intendanten, die Intendantin des Senders und wacht über das Programm und den Hauhalt des Senders. Die MABB führt die Aufsicht über die privaten Rundfunkveranstalter in Berlin und Brandenburg, betreibt den Offenen Kanal "Alex" und engagiert sich im Jugendschutz und der Medienpädagogik sowie bei der Digitalisierung der Medien.

In den Rundfunkrat des RBB wurde auf grünen Vorschlag hin Alice Ströver gewählt, in den Medienrat Markus Beckedahl.

20.07.2011

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20.07.2011

Beschluss des Länderrats

Im April 2008 hat der grüne Länderrat einen Grundsatzbeschluss zur Medien- und Netzpolitik gefasst:

Medienwelt im Umbruch: Rundfunk im digitalen Zeitalter

Wir Grüne setzen uns für eine vielfältige und pluralistische Mediengesellschaft ein und wollen ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot im Rundfunk garantieren. Die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen und politischen Leben ist auch abhängig von unserer Medienlandschaft. Durch ihre Informations-, Meinungs- und Willensbildungsfunktion liefern die Medien die Grundlage einer lebendigen freiheitlichen Demokratie.

Die digitale Spaltung von heute muss gestoppt werden und darf nicht die soziale Spaltung von morgen bedeuten. Bürgerinnen und Bürger müssen selbst festlegen können, inwieweit sie den Medien Platz im alltäglichen Leben einräumen wollen und welche Angebote und Techniken sie nutzen wollen.

Wir Grüne wollen daher die gesellschaftlichen Herausforderungen im Auge behalten. Unser Ziel ist es, die Vielfalt der Medien zu sichern und ihre Unabhängigkeit zu gewährleisten. Die digitale Revolution des 21. Jahrhunderts verändert unsere Gesellschaft ähnlich tief greifend wie die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum dieser Revolution stehen die Medien. Computer und Internet durchdringen unser Leben, unsere Art zu arbeiten und die Gestaltung unserer Freizeit. Medien prägen die Gesellschaft von jeher, aber die große Zahl neuer Angebote und Dienste führt dazu, dass die mediale Kommunikation die Gesellschaft sehr viel stärker durchdringt und beeinflusst als in der Vergangenheit.

Sprecher/innen

Matthias Tang

Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Medien

Uta Belkius

Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Medien


  
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