QueerGrün

Unsere Stadt hat eine einmalige Vielfalt an queeren Szenen und Communities. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, um Berlin immer und überall zu einer Stadt für alle zu machen. Denn noch immer richten sich Ausgrenzung, Diskriminierung und sogar Gewalt gegen Lesben, Schwule, Trans*, Bi- und Intersexuelle.

QueerGrün Berlin versteht sich als Think Tank von Bündnis 90/Die Grünen im Kampf für die völlige Gleichstellung von LSBTI und gegen Homo- und Transphobie. Wir suchen dabei den Schulterschluß mit den vielen Gruppen und Projekten in der Stadt, die sich ebenso für eine solidarische Bürgerrechts- und Gleichstellungspolitik einsetzen. Wir arbeiten an einer offenen und diskriminierungsfreien Stadt für alle!

Jede_r queerpolitisch Interessierte ist herzlich eingeladen, an unseren Treffen teilzunehmen und mitzudiskutieren. Sie finden jeweils am letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr statt.

Nachrichten

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31.08.2014

Einladung zur August-Sitzung der LAG QueerGrün am 03.09. im Igelbau

Liebe QueerGrüne, liebe Freund*innen,

hiermit möchten wir Euch herzlich zu unserer nächsten Sitzung einladen. Diese findet am Mittwoch, dem 03. September 2014, um 19.00 Uhr im Igelbau Friedrichshain-Kreuzberg  (Dresdener Str. 10, 10999 Berlin, Nahe dem U-Bhf. Kottbusser Tor) statt.

Wir freuen uns zum Thema Homophobie im Sport die Fußballerin Tanja Walther-Ahrens begrüßen zu können. Mit ihr wollen wir über den Druck sich nicht zu outen - wie er z.B. im Herrenfußball herrscht - reden und homophoben Strukturen im Sport bis auf die Tribünen nachgehen.

Folgende Tagesordnung schlagen wir Euch vor:

1. Begrüßung, Formalia
2. Input und Diskussion zum Thema Homophobie im Sport
3. Update CSD
4. Das Ende einer Ära: Wowereits Rücktritt und die Auswirkungen auf die Landespolitik
5. Berichte/Sonstiges

Wie gewohnt freuen wir uns über Anregungen, Fragen und Kritik an: queer [at] gruene-berlin [dot] de.

Wir freuen uns auf euch!

Queere Grüße

Maria und Ulli
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Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün
von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Maria Meisterernst & Ulli Reichardt
Sprecher*innen

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06.06.2014

Helfer*innen für das Lesbisch-Schwule Stadtfest am 14. und 15. Juni gesucht!

Liebe QueerGrüne, liebe Freund*innen,

nach unseren Spielen bei den Respect Gaymes geht der queere Veranstaltungsmarathon weiter.

Wir freuen uns, Dich zu unserem Stand beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest am 14. und 15. Juni rund um die Motzstraße einzuladen. Thematisch steht das Fest auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche".

Ziel ist es, wieder mit vielen Besucher*innen über grüne und queere Politik ins Gespräch zu kommen. Ansonsten wird es wie auch im letzten Jahr wieder die Möglichkeit geben am Stand „Ja, wir wollen!“ zu sagen und das Ganze auf einem Foto festhalten. Entscheide selbst, ob Du lieber mit einem Zylinder oder einem Schleier heiraten möchtest, um Dich für gleiche Rechte und eine vollständige Eheöffnung einzusetzten. Darüber hinaus wird es in bewährter Weise, wenn auch etwas weniger als in den Vorjahren, „Grüne Prominenz“ aus Bezirk, Land und Bund geben, die zu vielen Themen mit unseren Besucher*innen in Gesprächsrunden, Interviews und im direkten Gespräch in Kontakt treten wollen und bestimmt auch für das ein oder andere Foto auf dem "grünen Sofa" zur Verfügung stehen werden.

Neben vielen interessierten Besucher*innen fehlst eigentlich nur noch DU! Deine tatkräftige Unterstützung am queergrünen Stand ist gefragt!

Toll wäre es, wenn Du Dich für eine oder mehrere der nachstehenden Schichten melden würdest. Die Rückmeldung kannst Du – wie auch alle anderen Fragen zu dieser Veranstaltung– an uns unter queer [at] gruene-berlin [dot] de richten.

a) Samstag:  Aufbau von 08:30 – 11:00 Uhr
b) Samstag:  1. Schicht, 11:00 – 14:00 Uhr
c) Samstag:  2. Schicht, 14:00 – 17:00 Uhr
d) Samstag:  3. Schicht, 17:00 – 20:00 Uhr
e) Samstag:  4. Schicht, 20:00 – 23:00 Uhr
f) Sonntag:  Stand wieder fit machen 09:30 – 11:00 Uhr
g) Sonntag:  1. Schicht, 11:00 – 14:00 Uhr
h) Sonntag:  2. Schicht, 14:00 – 17:00 Uhr
i) Sonntag:  3. Schicht, 17:00 – 20:00 Uhr
j) Sonntag:  4. Schicht + Abbau, 20:00 - 23:00 Uhr
k) Montag: Ausladen in der LGS, 11.00 Uhr - 13.00 Uhr

Wir freuen uns auf Dich und ein tolles Wochenende mit viel Spaß, gutem Wetter und anregenden Diskussionen!

Bitte notier Dir auch heute schon den 21.06. An dem Samstag werden wir gemeinsam mit Dir beim CSD des Aktionsbündnisses mitlaufen. Auch hierfür suchen wir natürlich Helfer*innen. Ein entsprechender Aufruf folgt direkt im Anschluss an das Straßenfest. Solltest Du heute schon fest als Ordner*in zusagen wollen, freuen wir uns natürlich auch sehr darüber.
 
Liebe Grüße,

Maria und Ulli
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Maria Meisterernst & Ulli Reichardt
Sprecher*innen der LAG QueerGrün

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21.05.2014

Einladung zur Mai-Sitzung der LAG QueerGrün am 28. Mai im Kiezbüro

Liebe QueerGrüne, liebe Freund*innen,

hiermit laden wir Euch herzlich zu unserer Mai-Sitzung ein. Diese findet am Mittwoch, 28. Mai um 19 Uhr im Kiezbüro Tempelhof-Schöneberg (Fritz-Reuter-Str. 1, Nähe S Schöneberg) statt.

Die Mai-Sitzung wird in diesem Jahr wieder ganz unter dem Motto des CSD stehen. Da dies unsere letzte reguläre Sitzung vor dem CSD am 21. Juni ist, werden wir gemeinsam unseren Auftritt und die Materialien entwickeln.

Aufgrund der ganzen Diskussion rund um den CSD, ist es uns leider nicht mehr möglich, wie auch in der letzten Sitzung bereits gesagt, den Truck der Vorjahre zu bestellen. Aus diesem Grund freuen wir uns ganz besonders auf Eure neuen und kreativen Ideen, gerne auch schon vorab per Mail.

Als Tagesordnung schlagen wir vor:
1. Begrüßung, Formalia
2. Aktueller Stand der Debatte
3. Auftritt CSD
4. Materialien für den CSD
5. Aktuelle Planung Motzstraßenfest und Respect Gayes
6. Berichte/Sonstiges

Fragen und Anmerkungen könnt Ihr wie immer an queer [at] gruene-berlin [dot] de schicken.

Abschließend kommen hier noch mal für Eure Planung die kommenden Termine:
31. Mai Respect Gaymes
14./15. Juni Motzstraßenfest
18. Juni Basteln der Pappen für den CSD
21. Juni CSD
25. Juni Reguläre Juni-Sitzung zum Thema Asyl

Wir freuen uns auf Euch und queere Grüße
Maria & Ulli
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Maria Meisterernst & Ulli Reichardt

Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün
von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

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21.05.2014

QueerGrün vor - noch ein Tor! Respect Gaymes 2014

Liebe QueerGrüne, liebe Fußballfans, liebe Freund*innen,

am Samstag dem 31.05. findet im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wieder das  Kleinfeld-Fußballturnier im Rahmen der Respect-Gaymes statt. Nach unseren bemerkenswerten Auftritten in den Vorjahren werden wir dieses Sportevent auch 2014 wieder mir einem queer-grünen Team bereichern. Wir fordern damit dem Turnierzweck entsprechend Respekt und Fairness im Miteinander ein - vor allem gegenüber dem unterlegenen Team.

Noch nie einen Ball gespielt? Kein Problem! Wir stellen Dir das Spielgerät vor Ort kurz vor - also queer-grünes Fußballtrikot übergestreift und los geht's!

Nach einer deutlichen Steigerung unserer Trefferquote im letzten Jahr wollen wir dieses Niveau ausbauen. Im letzten Jahr haben wir es sogar zeitweilig geschafft quotiert auf dem Platz zu stehen, vielleicht schaffen wir das ja auch in diesem Jahr wieder?

Wir sind zwar keine Hochleistungsmannschaft, dafür haben wir aber alle zusammen besonders viel Spaß!

Also: Mach mit beim queer-grünen Respect-Gaymes-Fußballteam! Noch brauchen wir Trainer*innen, Spieler*innen und Torhüter*innen, also kannst Du dir aussuchen, an welcher Stelle Du mitspielen möchtest.

RESPECT GAYMES
Samstag, 31. Mai 2014, ab 10 Uhr
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (U-Bahnhof Eberswalder Straße, S-Bahnhof Schönhauser Allee)
Mehr Infos zum Turnier: http://berlin.lsvd.de/termine/respect-gaymes-3/

Du hast keine Lust auf Fußball und möchtest uns trotzdem unterstützen? Super -  wir brauchen auch noch Motivator*innen am Spielfeldrand und Unterstützung bei unserem Stand.

Die Standzeiten sind wieder, wie auch in den Vorjahren:

A) 09.30 Uhr - 12.00 Uhr: Aufbau und Standbetreuung
B) 12.00 Uhr - 14.00 Uhr: Standbetreuung
C) 14.00 Uhr - 16.00 Uhr: Standbetreuung
D) 16.00 Uhr - 18.30 Uhr: Standbetreuung und Abbau

Bitte meldet Euch bei uns (queer [at] gruene-berlin [dot] de), um uns zu unterstützen. Bitte schreibt auch, bis wann ihr ggf. maximal auf dem Platz stehen könnt oder wann Ihr uns am Stand unterstützen möchtet.

Liebe Grüße,
Maria & Ulli
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Maria Meisterernst & Ulli Reichardt
Sprecher*innen der LAG QueerGrün

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15.05.2014

Stellungnahme der LAG QueerGrün zu der Stellungnahme des CSD e.V.

Zur Stellungnahme des CSD e.V., den Namen "Stonewall" nicht mehr für die Parade zu verwenden, erklären Maria Meisterernst und Ulli Reichardt, Sprecher*innen der LAG QueerGrün von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

"Wir als LAG QueerGrün werten es als Erfolg der Community und des Aktionsbündnisses, dass der Vorstand des Berliner CSD e.V., von der Bezeichnung "Stonewall für die Parade absieht. Wir befürchten jedoch, dass dieser Schritt zu spät kommt, da bereits ein immenser Schaden entstanden ist. Wir teilen das Selbstverständnis des Aktionsbündnisses. Wir erwarten weiterhin, dass das gesamte 'Stowall'-Konzept wie gefordert ausgesetzt wird. Unsere Teilnahme an einer gemeinsamen Demonstration mit dem CSD e.V. hängt davon ab, wie glaubwürdig und verbindlich ein Neuanfang seitens des Berliner CSD e.V. gestaltet wird. Wir erwarten, dass der Vorstand und die Geschäftsführung ihre angekündigten Konsequenzen konkretisieren und umsetzen."

Rückfragen bitte an queer [at] gruene-berlin [dot] de

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06.05.2014

Grüne sagen Teilnahme am Berliner CSD ab

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) QueerGrün der Berliner Grünen nimmt 2014 nicht an der „Stonewall CSD Parade 2014“ des Berliner CSD e.V. teil. Nach monatelangen Diskussionen über die umstrittene Namensänderung der Parade mit dem Verein, seinen Mitgliedern und in der Community entschied die LAG QueerGrün nun, der Veranstaltung fern zu bleiben. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und im Vorfeld wiederholt Gespräche mit dem CSD-Vorstand über das umstrittene Konzept geführt – leider ohne Erfolg“, sagt Ulli Reichardt, Sprecher der LAG. Über die Teilnahme an einer alternativen Veranstaltung sei noch nicht entschieden worden.

„Es entspricht nicht unserem Demokratieverständnis, wenn die Wünsche und Sorgen der Community ignoriert werden“, sagt Maria Meisterernst, Sprecherin der LAG. An dem Alleingang vom CSD-Vorstand gibt es breite Kritik. „Alle Versuche, die geplanten Veränderungen 2014 auszusetzen, um in Ruhe mit allen Beteiligten über das weitere Vorgehen zu diskutieren, wurde von den Verantwortlichen leider abgelehnt“, bedauert Meisterernst. Als Mitglied des CSD e.V. fordern die Grünen den Vorstand auf, die Diskussion fortzusetzen und keine Tatsachen zu schaffen.

Hintergrund: Beim CSD-Forum am 24. April 2014 zeigten sich Geschäftsführer und Vorstand des CSD e.V. trotz verschiedener Kompromissvorschläge und Vermittlungsversuche nicht bereit, ihr umstrittenes Konzept und die Namensänderung zu überdenken. Ein Treffen am 23. April zwischen der LAG und dem Vorstand des CSD e.V. zum selben Thema blieb ebenfalls ohne Ergebnis.

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28.04.2014

Einladung zu der April-Sitzung

Liebe QueerGrüne, liebe Freund*innen,

hiermit möchten wir Euch herzlich zu unserer nächsten Sitzung einladen. Diese findet am Mittwoch, dem 30. April 2014, um 19.00 Uhr im Kiezbüro Tempelhof-Schöneberg (Fritz-Reuter-Straße 1, 10827 Berlin, Nahe dem S-Bhf. Schöneberg) statt.

Wir wollen uns bei dieser Sitzung mit unseren Auftritten bei den Respect Gaymes, beim Stadtfest (Motzstraßenfest) und dem CSD beschäftigen. Das heißt unsere Materialien und Deko planen und besprechen, sowie unseren Stand beim Stadtfest planen. Dabei wird es auch darum gehen, wie wir am CSD oder anderen Paraden teilnehmen wollen und können.
Auch die Debatte rund um CSD und Stonewall ist wieder Thema. Ihr seid gefragt und gefordert: wie stellt Ihr euch unsere Teilnahme am CSD vor?

Wir freunen uns auf kreative Vorschläge und eine spannende Debatte!

Folgende Tagesordnung schlagen wir Euch vor:

1. Begrüßung, Formalia
2. Auftritt bei den Respect Gaymes
3. Auftritt beim Motzfest: Material, Aktionen, Deko
4. Aktuelle Entwicklungen beim CSD
5. Unser CSD Auftritt / Auftritte?
6. Berichte/Sonstiges

Falls Ihr nicht dabei sein könnt, würden wir uns dennoch sehr über Euren Input bis zum 30.04. um 12 Uhr freuen und diesen dann mit in die Sitzung nehmen Über diesen und weitere Anregungen freuen wir uns wie immer, bitte schreibt uns an queer [at] gruene-berlin [dot] de.

Wir freuen uns auf euch!

Queere Grüße

Maria und Ulli
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Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün
von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Maria Meisterernst & Ulli Reichardt
Sprecher*innen

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01.04.2014

Einladung zu der März-Sitzung am 02.04. ab 19 Uhr in Friedrichshain-Kreuzberg

Liebe QueerGrüne, liebe Freund*innen,

hiermit möchten wir Euch herzlich zu unserer nächsten Sitzung einladen. Diese findet am
Mittwoch, dem 2. April 2014, um 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle der Grünen
Friedrichshain-Kreuzberg (Dresdner Str. 10, 10999 Berlin, Nähe U1/U8, Kottbusser Tor) statt und
ist unsere März-Sitzung.

Als Referent für die Sitzung konnten wir Dr. rer. nat. Ulrich Klocke gewinnen, der uns seine Studie
zum Thema Diskriminierung an Schulen vorstellen wird.

Des Weiteren werden wir uns auch in dieser Sitzung mit dem CSD befassen und gemeinsam das CSD-Forum vom
26.03. auswerten.

Folgende Tagesordnung schlagen wir Euch vor:

1. Begrüßung, Formalia
2. Diskriminierung an Schulen - Input und Diskussion mit Ulrich Klocke
3. Aktuelle Entwicklungen beim CSD
4. Stand der Planung für die Sommerevents
5. Berichte/Sonstiges

Über alle Anregungen freuen wir uns wie immer, bitte schreibt uns an queer [at] gruene-berlin [dot] de.

Wir freuen uns auf euch!

Queere Grüße

Maria und Ulli
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Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün
von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Maria Meisterernst & Ulli Reichardt
Sprecher*innen

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22.03.2014

Vorwürfe des CSD gegen Spallek: Bündnisgrüne stellen Antrag nach dem Landesinformationsfreiheitsgesetz

Im Zusammenhang mit den vom Berliner CSD gegen das Bezirksamt erhobenen Vorwürfen zu der Gebührenpraxis zu den straßenrechtlichen Sondernutzungen der Straße des 17. Juni und des Pariser Platzes hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beim Bezirksamt Mitte von Berlin Akteneinsicht nach dem Landesinformationsfreiheitsgesetz beantragt. Zuvor hatte Fraktionssprecher Marc Urbatsch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Hauptausschusses den zuständigen Stadtrat Carsten Spallek vergeblich gebeten, am 04.03.2014 dort zu erscheinen und Auskunft zu dem Vorgang zu geben. Eine förmliche Einladung des Stadtrates zu der nachfolgenden Hauptausschusssitzung scheiterte an der Stimmmehrheit der Zählgemeinschaft, die das Thema zunächst im nichtöffentlichen Rechnungsprüfungsausschuss diskutieren möchte.

Hierzu erklärt Carl Christian Müller, Sprecher für Transparenz und Bürgerbeteiligung:
„Es ist derzeit noch vollkommen unklar, ob an den von Seiten des CSD gegenüber dem Bezirksamt erhobenen Vorwürfen etwas dran ist. Dies wollen wir nun im Rahmen der Akteneinsicht klären. Es ist für uns jedoch nicht nachvollziehbar, warum der Prozess der Aufklärung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll. Bei der Gebührenbescheidungspraxis des Bezirksamtes handelt es sich um einen Verwaltungsvorgang von hohem öffentlichem Interesse, der alle angeht. Daher haben wir uns dazu entschieden, den Prozess der Aufklärung transparent zu gestalten und die Akteneinsicht nach den Vorschriften des Landesinformationsfreiheitsgesetzes vorzunehmen, um zu gewährleisten, dass die hierüber gewonnenen Erkenntnisse auch in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden können.“
 
Kontakt für Nachfragen: presse [at] gruene-mitte [dot] de

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21.03.2014

Fragen an den CSD e.V.

Im Rahmen der Umgestalltung vom CSD an Stonewall, haben wir uns dazu entschieden, einige Fragen an den Vorstand des CSDs zu senden.

Diese lassen sich hier noch einmal nachlesen:

 

Auswirkungen des „Stonewall“-Konzept auf die Community

a) Inhaltliche Neupositionierung

1. Welche Art der inhaltlichen Neupositionierung plant der CSD.eV und wie unterscheidet sich die Zielsetzung von der bisherigen Ausrichtung?

2. Welche Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der politischen Aktionen ist geplant?
2.1 Plant der CSD.eV eine eigene Stelle für Presse- bzw. Lobbyarbeit, um ganzjährig Einfluss auf Politik und Medien zu nehmen? Welchen Umfang soll eine entsprechende Stelle haben? 2.2 Plant der CSD.eV den Aufbau eines wissenschaftlichen Apparates, um inhaltliche Forderungen zu erarbeiten? Wennja, in welchem Umfang?
2.3 Plant der CSD.eV Beratungsarbeit für von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffener Menschen im In- und Ausland? Wie soll dies konkret aussehen?
2.4 Welche „Träger rund um den CSD“ (siehe Antrag Förderungen) sollen gegründet werden oder ist damit der Berlin-Pride.eV gemeint?
2.5 Wie sollen die etablierten Träger von LGBTTIQ-Beratungsangeboten in Berlin sowie parteiunabhänigige politische Gruppen in die inhaltliche Arbeit einbezogen werden?
2.6 Wird es monatliche Foren o. ä. geben um als Community aktuelle bzw. allgemeine Themen und Aktionen zu beraten bzw. zu planen?

3. Welche Maßnahmen plant der CSD.eV um „jede/n Einzelne/n zu aktivieren“? Soll der Bereich des Freiwilligenmanagements ausgebaut werden?

4. Wie soll die Mitwirkung der Einzelmitglieder und der institutionellen bei der Arbeit des CSD e. V. gestaltet werden?

5. Plant der Verein, die Entscheidung von Motto und Leitthema nicht mehr auf dem CSD- Forum, sondern auf der CSD-Mitgliederversammlung vornehmen zu lassen?

b) Auswirkungen auf die Parade

1. Plant der CSD.eV strengere Teilnahmebedingungen an der Demonstration und welcher Art sind diese Bedingungen?

2. Sollen Teile der Community – etwa erneut die Regierungspartei CDU – ausgeschlossen werden? Wenn ja, wie soll dies im Gegensatz zum letzten Jahr auch durchgesetzt werden?

3. Wie will der CSD e.V. Bilder von "nackten Männer" entgegenwirken?

4. Soll es weiterhin Wagen mit Musik oder eine klassische (Fuß-) Demonstration geben?  

c) Auswirkungen auf die Abschlußkundgebung

1. Wird es Veränderungen bei der Abschlusskundgebung geben? Wenn ja, welche?

2. Wird es Veränderungen bei der Auslobung des Zivilcourgepreises geben?

3. Wird der CSD.eV auf Darbietungen von bezahlten KünstlerInnen verzichten? 4. Wird der CSD.eV auf den sogenannten „VIP“-Bereich verzichten?

5. Wird der CSD.eV auf „Fressbuden“ und andere Elemente eines Volksfestes bei der Abschlußkundgebung verzichten?

d) Finanzielle Auswirkungen

1. Welchen Finanzbedarf sieht der CSD.eV bei der Umstellung des Vereins auf eine ganzjährige Organisation und die damit verbundenen zusätzlichen Aktivitäten?

2. Wie soll dieser Finanzbedarf gedeckt werden?
2.1. Ist geplant, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen?
2.2. Ist geplant, die Teilnahmegebühren an der Parade zu erhöhen?
2.3. Sollen Anträge für öffentliche Förderung des Vereins oder möglicherweise neu zu gründender Unterorganisationen gestellt werden? Welche Auswirkungen hätte dies auf die bisher geförderten Träger in Berlin?
2.4. Ist geplant, mehr Spenden von Privaten einzunehmen? Wenn ja, wie soll dies geschehen?
2.5. Ist geplant, mehr Sponsoringaquise zu betreiben? Wenn ja, wie vereinbart sich dies mit dem Ziel, weniger kommerziell, dafür politischer zu sein?
2.6. Welche anderen Maßnahmen plant der CSD.eV zur Finanzierung?
2.7. Plant der CSD.eV den Vertrieb von Merchandising-Produkten? Wenn ja, wie verträgt sich dies mit der Zielsetzung „weniger Konsum, mehr Politisierung“?

Sprecher/innen

Maria Meisterernst

Sprecherin der LAG Queergrün

030-615 005-0

  

Ulli Reichardt

Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün


  
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