LAG Gesundheit & Soziales

Das findet bei uns statt: Information und fachlicher Austausch zur Gestaltung bündnisgrüner Politik für eine soziale und gesunde Stadt Berlin, Begleitung und Unterstützung der Fraktionsarbeit bei anstehenden sozial- und gesundheitspolitischen Entscheidungen.

Die Bereichssitzungen der LAG Gesundheit und Soziales finden derzeit nach Absprache in der LAG statt und sind öffentlich.

Treff: In der Regel mittwochs  um 19.00 Uhr im Abgeordnetenhaus (s. Termine und Themen)

Kontakt: Michael Haberkorn und Wolfgang Schmidt

Nachrichten

27.03.2015

Prozess - Aufarbeitung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und unser Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Die Veranstaltung am 26.03.15 mit dem Gunda Werner Institut war authentisch. Die Beiträge und Diskussionen zeigten die, dem Thema angemessene, notwendige fachliche Tiefe. Sie offenbarten, welche Wegstrecke noch vor uns liegt. Das Projekt Aufarbeitung geht zusehends in einen Prozess der Aufarbeitung über.

Volker Beck appellierte auch aus den Erfahrungen seiner Vergangenheit, zu mehr Mut zum Nachfragen und zum Mut nicht wegzuschauen. Institutionen als möglicher Ort der Tat bewegen sich schwerfällig. Über Sexualität zu sprechen und offen damit umzugehen ist immer noch keine Selbstverständlichkeit. Es fällt immer noch schwer Grenzüberschreitungen anzusprechen, sie zu erkennen und mögliche strafrechtliche Relevanz anzuerkennen.

Prävention ist und bleibt das Gebot der Stunde. Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, hat es auf den Punkt gebracht, dass wir wissen welche Maßnahmen in der Kinder- und Jugendprävention wirksam sind, und sie notwendigerweise der Umsetzung bedürfen. Das bedeutet definitiv Geld in die Hand zu nehmen. Weit mehr als bisher. Prävention vermeidet menschliche Schicksale und Vergeudung materieller Ressourcen, war auch das Statement von Dagmar Freudenberg ( Staatsanwältin, Juristinnenbund e.V. ).

Diese klaren Worte bestätigen die LAG Gesundheit und Soziales sich weiterhin für die, über lange Zeit gewachsenen und entwickelten Hilfeangebote, mit noch mehr Nachdruck einzusetzen.

Wolfgang Schmidt, Sprecher/in LAG Gesundheit und Soziales

24.03.2015

Einladung zum Gesundheitsberufetag 2015 - Gemeinsam für ein gesundes Berlin - 17./18.4.2015

Was ist eigentlich ein Gesundheitsberuf? Was sind die Voraussetzungen, Chancen und Barrieren einer interprofessionellen Versorgung? Lassen sich die starren Hierarchien im Gesundheitswesen überwinden? Muss das Verhältnis der Gesundheitsberufe und das Miteinander neu ausgehandelt werden? Ist interprofessionelle Versorgung auf Augenhöhe Wunschdenken oder eine realistische Forderung? Wie kann in Berlin gemeinsam gute Versorgung gewährleistet und Verantwortung hierfür übernommen werden?

Diesen grundlegenden Fragen wird im Rahmen des Gesundheitsberufetages am 17. und 18. April 2015 nachgegangen. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein gesundes Berlin“ werden aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen diskutiert und innovative Lösungen für ein gesundes Berlin entwickelt. Das Gesundheitssystem wird in den nächsten Jahren durch den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel mit großen Herausforderungen konfrontiert sein. Um die Qualität des Berliner Gesundheitswesens dauerhaft hoch zu halten, ist eine Debatte nötig, die zwischen allen Beteiligten im Gesundheitswesen geführt wird und die eine neue Kultur der vernetzten Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe etabliert. Mit dem ersten grünen Gesundheitsberufetag im Land Berlin kommen die vielen unterschiedlichen Berufsgruppen des Gesundheitswesens zusammen und diskutieren gemeinsam brennende Themen der interprofessionellen Versorgung.

Eingeladen sind VertreterInnen der Berufsgruppen im Gesundheitswesen und alle die, die es werden wollen. Interessierte Einzelpersonen und Berufsverbände sind gleichermaßen angesprochen wie Auszubildende, Studierende und alle anderen Menschen mit einem Interesse an den genannten Fragestellungen. Die Veranstaltung lässt Raum, dass VertreterInnen der verschiedenen Gesundheitsberufe verstärkt ins Gespräch kommen und vor allem miteinander anstatt übereinander sprechen. Beteiligt an der Programmplanung waren VertreterInnen aus der Pflege, Ärzteschaft, Ergotherapie, Diätassistenz, Logopädie, Physiotherapie, Sozialarbeit, Wohlfahrtspflege, Hebammen, Studierendenvertretungen, Gewerkschaften und Bildungseinrichtungen.

Es diskutieren u.a. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Senator Mario Czaja, Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach und Prof. Dr. Doris Schaeffer.

Kostenlose Anmeldung und weitere Informationen unter www.gesundheitsberufetag.de

Kontakt
Heiko Thomas
Gesundheitspolitischer Sprecher
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5 | 10111 Berlin
Tel.: 030-23252402
gesundheit [at] gruene-fraktion-berlin [dot] de
www.gruene-fraktion-berlin.de

19.02.2014

Kinder stark machen ! Das ist die Programmatik Bündnisgrüner Politik.

Sind Politikerinnen und Politiker der großen Koalition wirklich ausreichend informiert über das Ausmaß körperlicher und seelischer Beeinträchtigungen misshandelter, vergewaltigter und gedemütigter Kinder ? Kennen sie die möglichen lebenslangen sozialen, psychosozialen und gesundheitlichen Folgen im Zusammenhang mit Herstellung, Verbreitung, Erwerb und  Besitz kinderpornographischer Schriften ?

Ressourcen und persönliches Engagement müssen in die Prävention gehen. Die Initiativen und die Arbeit von Sorge- und Nachsorge müssen ausreichend materielle Unterstützung erfahren. Das gilt für jede Form von Gewalt, und ganz besonders für sexualisierte Gewalt.

Lieber Herr Friedrich, lieber Herr Gabriel, lieber Herr Steinmeier, lieber Herr Oppermann, setzen Sie sich dafür mit ganzer Kraft ein, wenn Sie wahrhaftig Schaden vom Volk abwenden wollen.

Wolfgang Schmidt

Sprecher/in LAG Gesundheit und Soziales

 

05.02.2014

Ökonomisierung im Gesundheitswesen in der Verantwortung

Voraussetzung für ein wirtschaftliches Gesundheitswesen sind Patientenmitverantwortung, Verbraucherschutz und Prävention. Das haben die Teilnehmerinnen des 3. Salon "Medizin - Ethik - Verantwortung" am 03.02.2014 mit "Patientenorientierung, Qualität und Transparenz" auf den Punkt gebracht. Um die notwendigen finanziellen, institutionellen und individuellen Voraussetzungen zu verbessern, bedarf es klaren politischen Gestaltungswillen. Gesundheitspolitik arbeitet sich häufig innerhalb des Systems und zwischen den Ansprüchen der jeweiligen Anbieterinnen und Abnehmerinnen von Dienstleistungen und Produkten ab. Teile des Gesundheitswesen sind bereit Veränderungen zu akzeptieren, wenn dazu finanzielle Anreize geschaffen werden ( Z.B kann die erfolgreiche fachübergreifende Zusammenarbeit bei der Behandlung von Krebserkrankungen als Modell für Diagnose und Behandlung anderer Erkrankungen genutzt werden ).

Lebensqualität und Wohlbefinden haben sich durch wirtschaftliche und soziale Veränderungen, sowie Umwelt-, Ernährungs-, Hygiene- und Bildungsfortschritte entwickelt. "Dazu muss eine Gesundheitspolitik als Querschnittaufgabe ressortübergreifend denken und handeln" Wolfgang Schmidt, LAG Gesundheit und Soziales.

 

18.01.2014

Politische Diskussionsrunde zum Gesundheitswesen nach der Wahl

Am Dienstag 14.01.2014 hat es zu einer Bewertung der Koalitionsvereinbarung eine Veranstaltung der Gesundheitswirtschaft gegeben, zu der die Sprecher/innen der LAG eine Einladung erhalten haben. Dabei bekam Wolfgang Schmidt die Gelegenheit auf den wegweisenden Gestaltungswillen von Bündnis 90/ Die Grünen als kleineren Koalitionspartner beim Gesundheitsmodernisierungsgesetz in 2003 hinzuweisen. Notwendiger Gestaltungswille, den es auch angesichts der konservativen Ländermehrheit im Bundesrat bedurfte. - Strukturen zu einer möglichen Verbesserung bei Prävention, Patientenmitverantwortung, Informationen und Beratung, Öffnung der Krankenhäuser zur ambulanten Versorgung und Stärkung der Hausärzte wurden geschaffen. Eine Grundlage auf der jede Koalition gestalten kann. - Die Bürgerversicherung bleibt die progressive Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen für ein solidarisches Gesundheitssystem. Auch im Interesse der Gesundheitswirtschaft. Eine einseitige Belastung der Sozialversicherungsbeschäftigten verringert die Möglichkeiten Gesundheitssorge und Vorsorge innerhalb und außerhalb der Leistung von Versicherungen in Anspruch zu nehmen. Keine gute Nachricht für eine wünschenswerte Anhebung der Binnennachfrage. Auch wenn sich der Gesundheitsminister als Mitglied der GKV outet, hat er Spielräume Angebote über deren Leistungen hinaus zu nutzen, zu denen große Teile der Bevölkerung keinen Zugang haben werden. Es bleibt dabei - Die Bürgerversicherung verteilt Lasten und Wohltaten auf viele, und viele starke Schultern. So kann Gesundheit für alle Menschen in Deutschland zukunftssicher bleiben und werden.

03.01.2014

Ein Gesundes und erfolgreiches Jahr 2014 wünscht die LAG Gesundheit und Soziales

Liebe Bündnis-Grüne der LAG Gesundheit und Soziales und Unterstützerinnen und Unterstützer,

Europa ist und bleibt bündnis-grüne Herzensangelegenheit. Auch wenn Populisten mit dem Feuer spielen, ist Europa die richtige Antwort für Frieden und Stabilität. Daran wird uns die Geschichte in diesem Jahr ganz besonders eindringlich erinnern. Soziale Sicherheit muss gleichberechtigt neben wirtschaftlicher Prosperität in ganz Europa wirksam werden. Dazu gehört selbstverständlich auch Gesundheit. Die LAG Gesundheit und Soziales, ihre Unterstützerinnen und Unterstützer werden sich auch in 2014 und besonders im Europawahlkampf weiterhin für diese Ziele engagieren.

 

 

 

 

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04.12.2013

Achter Standort "Kein Täter werden" an der Uni Gießen eröffnet

In 2003 hat die LAG Gesundheit Prof. Beier von der Charité unterstützt die Lücke zur Sicherstellung von Behandlungsmöglichkeiten für Täter aus dem sogenannten Dunkelfeld Pädophile Männer zu schließen. Eine gemeinsame Initiative, die nun in 2013 auf den 8. Standort  des bundesweit anerkannten therapeutischen Angebots "Kein Täter werden" blicken darf, der am 03.12.2013 an der Universität Gießen eröffnet wurde.

 

 https://www.kein-taeter-werden.de/story/95/4395.html 

 

26.11.2013

BuVo-Entwurf zum Europawahlprogramm diskutieren

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind uns einig, dass Europa nicht nur eine Wirtschaftsunion sein darf, sondern dass wir ein soziales, solidarisches Europa brauchen. Welche Vorstellungen eines sozialen Europas haben wir? Mit welchen Forderungen dazu wollen wir in die Europawahl 2014 gehen? Diese Fragen wollen wir anhand des BuVo-Entwurfs zum Europawahlprogramm diskutieren. Das gesamte Programm findet ihr hier: http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/EP-Wahlprogrammentwurf.pdf

Mit uns diskutieren werden

 

Elisabeth Schroedter, MdEP

Vize-Präsidentin im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) im Europäischen Parlament

 

Maja Ifland

Vorstandsreferentin für Europapolitik in der Grünen Bundestagsfraktion,

Koordinatorin und Leiterin des Verbindungsbüros der Grünen Bundestagsfraktion in Brüssel

Mitglied der Schreibgruppe für das Europawahlprogramm

Auf Einladung von Anja Schillhaneck, europapolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, tagen wir

am Montag, 02. Dezember 2013 von 19-21.30 Uhr
im Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5 (S+U Potsdamer Platz)

Der genaue Raum wird unten auf einer Tafel angezeigt

Anschließend gehen wir in die „Stadtklause“, Bernburger Str. 35 (beim Anhalter Bahnhof), um bei etwas zu trinken und zu essen alle offenen Fragen und Grundsätzliches zu diskutieren.

Wir würden uns freuen viele von Euch bei der Veranstaltung zu sehen.

Beste Grüße bis dann,

Andreas und Oliver

Die Initiative Aufbruch Soziales in der
LAG Gesundheit und Soziales

 

Angela, Pertti und Christian

LAG Europa

 

 

Sprecher/innen

Wolfgang Schmidt

Sprecher der LAG für Gesundheit


  

Michael Haberkorn

Sprecher der LAG für Soziales

0178-4163717

  
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