Grün oder Grün wählen? Richtig entscheiden mit dem Wahl-O-Mat.

26.08.2011

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Es ist so weit: Der Wahl-O-Mat zur Berlin-Wahl ist online. Bei der heutigen Pressekonferenz im Berliner Abgeordnetenhaus wurde das Online-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke und FDP waren die ersten, die den Wahl-O-Mat in Echtzeit ausprobieren konnten.

Seit der Wahl-O-Mat  2002 zum ersten Mal in den Niederlanden eingesetzt wurde, hat er sich als wichtiges Instrument der politischen Meinungsbildung etabliert. Bei der Bundestagswahl 2009 haben 6,3 Millionen Menschen vom Wahl-O-Mat Gebrauch gemacht. Vor allem junge Menschen nutzen das Internet, und so auch den Wahl-O-Mat, als Hauptinformationsquelle zur politischen Meinungsbildung. Nach Angaben der BpB sind 40 Prozent der Nutzer jünger als 30 Jahre und 7 Prozent geben an, nach der Befragung des Wahl-O-Maten wählen gehen zu wollen – obwohl sie es vorher nicht wollten. Damit ist der originäre Wunsch der politischen Bildung, die Jugend zur politischen Partizipation zu ermutigen, mehr als erfüllt.

Die Besonderheit: Die Thesen, die eine differenzierte Einschätzung der eigenen politischen Position ermöglichen sollen, sind von Jugendlichen formuliert. Jugendpartizipation ist auch ein wichtiges grünes Ziel. Wir wollen dafür sorgen, dass junge Menschen endlich nicht nur mitreden, sondern auch mitbestimmen können. Zum Beispiel setzen wir uns dafür ein, dass Jugendliche in Berlin schon ab 16 bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus wählen dürfen. Schließlich geht es um die Zukunft ihrer Stadt!

Wie zu erwarten war, bescheinigt der Testdurchlauf mit dem Wahl-O-Mat der Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Bettina Jarasch, die höchste Übereinstimmung mit den Grünen. Bettina Jarasch lobt die interessante Auswahl der Thesen, weist aber darauf hin, dass es für Bündnis 90/Die Grünen teilweise schwierig gewesen sei, eindeutig mit „Ja“ oder „Nein“ zu antworten. „Weil wir oft differenzierte Positionen haben, greift eine einseitige Positionierung in manchen Fällen zu kurz.“ Aber dafür gibt es ja dann die ausführlichen Antworten der Parteien, die das „Ja“, „Nein“ oder „Neutral“ begründen. Besonders freut sie sich als leidenschaftliche Titanic-Leserin übrigens über die überraschend hohe Übereinstimmung mit „Der Partei“.

Grün oder Grün? Zum Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Wahl 2011

Kommentare

Gestern bei ZDF login hat sich Renate Künast deutlich geäussert: Chancen für Grün-Schwarz sehe sie kaum, sie könne sich nur Rot-Grün vorstellen. Gleichzeitig sagt sie auch, dass die Grünen nicht als Juniorpartner in eine Koaltion gehen. Das passt doch nicht ganz zuammen? Wenn ich den Wahl-o-Mat durchmache, dann sind bei mir am Ende SPD, Grüne und CDU gleich auf. Und wenn ich mir die Details anschaue, dann sehe ich gleich viele Probleme bei Rot-Grün wie bei Grün-Schwarz. Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass sich Grüne und CDU in vielen Bereichen ergänzen würden. In einer Grün-Schwarzen Regierung könnten beide Parteien ihre Stärken ausspielen, in einer Rot-Grünen Regierung sehe ich eigentlich nur vorprogrammierten Streit. Warum wird also eine Grün-Schwarze Koalition ausgeschlossen?

Wählt die große Koalition der Folterer! Vor ca. einem Jahr hat jehmand vor Gericht gegen das Land Berlin einen Prozess gewonnen weil er in seiner 3 monatigen Haftstrafe 23 Stunden pro Tag in eine 5,12qm große Zelle eingesperrt wurde. 5,12qm entsprchen der Fläche eines Doppelbettes zuzüglich erines 40cm breiten Zugangs! Verbrechen? Ich meine ja! be Berlin, be torturer! Die Grünen machen da mit. Für die Grünen sind überfüllte Repressionsachitekturen aus der Kaiserzeit ( die in der Zwischenzeit von den Nazis durchgenutzt wurden) kein Problem! Eine Großzahl von Menschen überlebt diese Zeitraumfolter nicht (Selbstmord) ein weiterer noch wesentlich größerer Teil verläßt diese Anstalten als phychich gebrochen! Menschengerechte, nicht überfüllte Anstalten zu bauen ist den Grünen nicht wichtig. Da machen wir - wie fast alle in dieser Gesellschaft die Äuglein zu. Das ist der Preis dafür um in der neoliberalen Welt mitzumachen. Gleich werde ich wieder - in Moabit - an den hochgesetzten, mit feinen Sieben bestückten Fenstern vorbeilaufen müssen. ...und werde das kotzen kriegen über eine Gesellschaft die für diese Problematik fast völlig blind ist!!!

Dabei ist völlig klar, was passiert, wenn die Grünen wieder an die Macht kommen sollten. http://www.ga-freiburg.net/artikel/namensstreit-vor-dem-landgericht-buendnis-90die-gruenen-suchen-gerichtliche-statt-politische

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