6. Kapitel: Familiengerechtes Berlin

An einem generationengerechten Berlin führt kein Weg mehr vorbei: Jung und Alt müssen in unserer Stadt solidarisch zusammenleben, miteinander vorausdenken und handeln. Die Zukunft der Jungen braucht Spielraum und Perspektiven, das Leben der Älteren soziale Sicherheit und umfassende Pflege- und Versorgungsangebote.

Die Berlinerinnen und Berliner wollen wir befähigen, ihre Stadt im Dialog der Generationen mitzugestalten, bei der Arbeit genauso wie zuhause.

Eine Stadt für alle Kinder
Vielfältige Familienmodelle sind in unserer Stadt die Normalität und sollen auch endlich als solche akzeptiert werden. Mädchen und Jungen jeden Hintergrundes wollen wir echte Teilhabechancen ermöglichen. Sie brauchen Schutz, Unterstützung und Spielraum für eine gesunde Entwicklung. Die Infrastruktur für Familien wollen wir besonders auf arme und sozial benachteiligte Kinder ausrichten. Niemand soll zurückbleiben!

Frühe Hilfe
Kitas und Schulen sollen mit uns Orte für eine frühe, individuelle und ganzheitliche Förderung werden. Kinder sollen sozial abgesichert sein und sich umfassend entwickeln können. Elternschaft wollen wir gezielt vorbereiten und Eltern mit Problemen möglichst frühzeitig helfen.

Jugendliche stärker fördern und beteiligen
Jugendliche brauchen Freiräume und Hilfe bei Fragen der Schule, der Ausbildung und beim Berufseinstieg. Gerade die Praxisorientierung der Schule soll gefördert werden, um Jugendlichen den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Insgesamt geht die Entwicklung der Stadt besonders Jugendliche an, die BürgerInnen der Zukunft. Wir wollen sie deshalb schon ab 16 Jahren an den Wahlen zum Abgeordnetenhaus beteiligen.

Beruf und Familie müssen vereinbar sein
Kinder von Arbeitenden müssen betreut werden, egal unter welchen Umständen sie arbeiten. Berlin braucht dafür mehr Betriebskitas und ähnliche Betreuungsangebote. Auch für ein verbessertes Angebot der Tagespflege für Pflegebedürftige machen wir uns stark.

Selbstbestimmtes Alter
Es gibt heute mehr Ältere mit individuellen und verschiedenen Lebensentwürfen, Wünschen und Bedürfnissen. Sie wollen am Leben der Stadt teilhaben und brauchen nahgelegene Angebote für ihre Versorgung und Entfaltung. Wir wollen, dass alte Menschen in Würde leben und sterben können. Die Rechte Hilfe- und Pflegebedürftiger müssen hierfür weiter gestärkt werden.

 

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