DIESE WOCHE GRÜN
Mauerstreifzüge mit Michael Cramer
Wann: Sa 7. Aug. 2010 14:00 bis 16:00
Wo: Start Bahnhof Hennigsdorf
Alle Touren beginnen jeweils 14 Uhr - bei jedem Wetter.
NEUES AUS DER FRAKTION
Aktuelles > PRESSE + MEDIEN >
<< zurück zur Übersicht
|
16-06-09 VERSPRECHEN EINLÖSEN: TEMPELHOFER FELD FÜR ALLE Am kommenden Wochenende (20./21. Juni) planen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Aktion "Squat Tempelhof", den Zaun des ehemaligen Flughafens zu überwinden. Wir unterstützen das Anliegen, den mit der Schließung gewonnenen Freiraum endlich für alle nutzbar zu machen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Landesausschuss am 10. Juli 2009 verabschiedet. Stefan Gelbhaar, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, erklärt:
"Rot-Rot hat die Bürgerinnen und Bürger in Sachen Tempelhof herausgefordert. Wowereit muss sich sagen lassen: Nicht die Bevölkerung wird es sein, sondern der Senat ist es, der durch seine Untätigkeit den Stadtfrieden seit einem Jahr stört. Gerade die Senatsparteien hatten beim Volksentschid im letzten Jahr plakatiert, keinen Flughafen nur für Reiche zu wollen. Nach einem Jahr muss man konstatieren: Es ist ein Feld für Niemanden geworden - die Leute stehen nach wie vor draußen und sind auch sonst außen vor. Der Senat verteidigt den Zaun, obschon er für das Feld dahinter nichts zu Stande gebracht hat. Wir begrüßen daher ein friedvolles und kreatives Engagement für die Entwicklung des ehemaligen Flugfeldes. Der Senat ist gefordert, die Aktionen am Wochenende (Squat Tempelhof) mit Augenmaß zu begleiten und die Bürgerinnen und Bürger nicht zu kriminalisieren."
Bettina Jarasch, Mitglied des Landesvorstandes, erklärt: "Der Senat hat es nicht geschafft, den vielen Ideen zu Tempelhof in einem transparenten und verbindlichen Beteiligungsverfahren Geltung zu verschaffen. Die Versammlungen und Internetaktionen zur Bürgerbeteiligung waren offensichtlich bloße Alibiveranstaltungen. Dass im Herbst am Rand der Fläche ein paar Sportvereine Nutzungsflächen erhalten sollen, hat mit einer breiten Öffnung des Feldes für die Allgemeinheit nichts zu tun. Es muss auf eine schonende Weise für Sport, Freizeit und Erholung für die dicht besiedelten angrenzenden Kieze nutzbar gemacht werden."
|
<< zurück zur Übersicht



