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Stichel 206, Sommer 2010
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Stichel Nr. 204, Winter 2009
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Stichel Nr. 195, September/Oktober 2007
Stichel Nr. 194, Juni/Juli 2007
Stichel Nr. 193, April/Mai 2007
Stichel Nr. 192, Februar/März 2007
Stichel Nr. 191, Dezember/Januar 2006/2007
Stichel Nr. 190, September 2006
Berlin Grün gestalten
Mehr Grün in den Bezirk
Jugendliche ab 16 können Bezirksverordnete wählen
Kinderzentrum Monumentenstraße
Zahlenspiele oder was?
Kinderzentrum gerettet
Kinder in den Mittelpunkt
KandidatInnen für die BVV
Vielfalt im Schöneberger Norden
Fair - Grün - Roth
Einzelhandel braucht neue Konzepte
Flughafen Tempelhof geht auf Rente
Neue gemeinwirtschaftliche Arbeit
Stichel Nr. 189, Juli/August 2006
Stichel Nr. 188, Mai/Juni 2006
Grüne Jugend
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Satzung
Tempelhof - Schöneberg > Der Stichel > Stichel Nr. 190, September 2006 >
von Franziska Eichstädt-Bohlig
In wenigen Tagen können Sie entscheiden: Soll Berlin weiter verwaltet oder endlich gestaltet werden? Hier möchte ich Ihnen einige Entscheidungshilfen geben:
Wir werden Bildung made in Berlin zum Qualitätssiegel machen. Die Kita muss die erste Bildungseinrichtung werden. Die Schulen brauchen mehr LehrerInnen, mehr Autonomie und endlich Planungssicherheit. Das Chaos, das uns der rot-rote Senat gerade wieder zum Schulanfang geliefert hat, darf sich nicht weiter Jahr um Jahr wiederholen! Auch dürfen wir junge MigrantInnen nicht vergessen, denn sie bieten eine große Chance für Berlin. Um die Integration gelingen zu lassen, brauchen wir gezielte Sprachförderung. (...)
von Reingard Jäkl
Mit Martina Rade an der Spitze ihrer KandidatInnenliste gehen Bündnis 90/Die Grünen am 17. September in die Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg. Die Nominierung der langjährigen Bezirksverordneten und Vorsitzenden des Schulausschusses zur Spitzenkandidatin zeigt, dass die Grünen im Bezirk ein deutliches Zeichen für eine engagierte Bildungspolitik setzen und die Interessen von Kindern und Jugendlichen weiterhin in den Vordergrund rücken werden. (...)
Jugendliche ab 16 können Bezirksverordnete wählen
von Reingard Jäkl
Das Abgeordnetenhaus hat im Herbst 2005 durch eine Änderung der Verfassung von Berlin und des Landeswahlgesetzes das Wahlalter für die Wahlen zur BVV auf 16 Jahre gesenkt. (...)
Kinderzentrum Monumentenstraße
von Frank Becker
Wir hatten uns mit Bedacht für das Kinderzentrum in der Monumentenstraße entschieden, als wir unseren Sohn Florian vor fünf Jahren dort in der Kita anmeldeten. Uns war über die Kita und die Schwielowsee-Grundschule – gemeinsam mit der Kita bildet sie das Kinderzentrum Monumentenstraße – nur Positives berichtet worden. Das pädagogische Konzept in beiden Einrichtungen und das ganztägige Betreuungsangebot der Schule gefielen uns.
Dass unser Sohn einige der Kinder, die er bereits aus der Kita kannte, dann in der Grundschule – und wahrscheinlich auch in seiner Klasse – wieder treffen würde, dass er von der Kita bis zum Ende der Grundschule denselben Weg zum selben Gebäude nehmen würde, bot eine Kontinuität, die uns für seine Entwicklung wichtig ist.
Alles lief nach unseren Vorstellungen, bis wir im Dezember 2003 erfahren mussten, dass das ganze Gebäude abgerissen werden sollte, weil beim Bau des Kinderzentrums Mitte der 70er Jahre Asbest verbaut worden war. (...)
Kinderbetreuungsangebote auf der Schöneberger Insel
von K. Müller-Kern
Seit Jahren vermelden die Kitaträger im Schöneberger Osten, ob groß oder klein, freie Plätze. Eltern können sich die verschiedenen Kinderbetreuungsangebote ansehen und das für sie geeignete Angebot wählen. Früher konnten kurzweilige Unterbelegungen durch eine vorläufig konstante Finanzierung aufgefangen werden, dies ist nun durch eine veränderte Finanzierungsform anders. Besonders kleine Träger stehen schnell mit einem Bein in der Insolvenz, wenn die Belegungszahlen runtergehen. (...)
Kinderzentrum Monumentenstraße gerettet
Das Projekt Kinderzentrum Monumentenstraße wankte, aber fiel nicht
von Martina Rade und Jörn Oltmann
Mit dem Kinderzentrum Monumentenstraße verfügt Tempelhof-Schöneberg seit den siebziger Jahren über ein Angebot, das es Kindern zwischen null und zwölf Jahren ermöglicht, ihre Kindertagesstätte und die Grundschule unter einem Dach zu besuchen. Im Rahmen einer jetzt notwendigen Asbestsanierung stellte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport nun kurzerhand den Fortbestand des Projekts in Frage. Kein Bedarf, so ihr Kosten sparendes Argument angesichts der elf Millionen teuren Maßnahme. Eine Einschätzung, die einer Sparlogik ohne Prioritäten folgt, nicht aber dem tatsächlichem Erfordernissen in unserem Bezirk. (...)
Stellt Kinder in den Mittelpunkt!
von Renate Künast
Es ist ein großer Anspruch, dem wir Grüne uns verschrieben haben: im, Bezirk, im Land Berlin und auf Bundesebene. Die Interessen und Rechte der Kinder, sich zu entwickeln und zu entfalten, sollen Grundlage von politischen Entscheidungen werden. Wir wollen vom Kind aus denken! (...)
Ihre KandidatInnen für die Bezirksverordnetenversammlung
Vielfalt im Schöneberger Norden
von Thomas Birk
Es gibt kaum einen Stadtteil, der so viele Gegensätze aufweist wie der Norden Schönebergs. Vom gutbürgerlichen Bayerischen Viertel, dem belebten Wittenbergplatz, dem Homo-Kiez rund um den Nollendorfplatz, dem Winterfeldtmarkt, dem Straßenstrich zwischen Bülow- und Kurfürstenstraße, dem Pallasseum bis zu den von MigrantInnen geprägten Wohnvierteln nahe der Yorckbrücken. Diese Vielfalt ist faszinierend, deswegen wohne ich auch gerne mittendrin in der Fuggerstraße. Aber sie birgt auch Probleme. Gegensätze erzeugen auch Reibung, das bleibt nicht konfliktfrei. (...)
von Jürgen Roth
Ich habe dabei gute Chancen, mit der »Erststimme« direkt ins Abgeordnetenhaus gewählt zu werden. SPD und Union haben zwar mehr Geld für Wahlplakate, aber keine besseren Argumente. Niemand muss sich übrigens Sorgen machen, dass die CDU als lachende Dritte hier im Schöneberger Süden ein Direktmandat gewinnen kann, weil SPD und Grüne gegeneinander antreten. Die »Zweitstimme« geht dann an die Partei unter der Führung unserer Spitzenkandidatin Franziska Eichstädt-Bohlig. (...)
von Ralf Kühne
Geht es darum, die Einzelhandelsstandorte aus ihrer Dauerkrise zu befreien, feiern die schlichten Lösungsvorschläge wieder fröhliche Urständ. Von neuen Käufermassen durch noch mehr Verkaufsfläche bis zur Aufhebung von Busspuren reichen die Wundermittel. Trotzdem stagnieren die Zahlen von Umsatz und Beschäftigten und ein kleiner Betrieb nach dem anderen schließt für immer die Ladentür. (...)
Flughafen Tempelhof - Mutter geht auf Rente
von Ralf Kühne
Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für den neuen Flughafen BBI vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt wurde, steht jetzt der Umsetzung des Konsensbeschlusses nichts mehr im Weg: die sofortige Stilllegung des Flughafens Tempelhof. Eine offene Nachnutzungsdebatte ist da mehr als überflüssig. Um so überraschter waren viele BesucherInnen vom Ergebnis der Standortkonferenz am 19. Juli, zu der die Senatorin für Stadtentwicklung Junge-Reyer ins ehemalige Flughafenrestaurant geladen hatte. (...)
Neue Gemeinwirtschaftliche Arbeit für Berlin
von Sibyll Klotz
Es ist höchste Zeit, sich der Tatsache zu stellen, dass es Vollbeschäftigung für alle nicht geben wird. Dies wird selbst dann nicht der Fall sein, wenn es Berlin in den nächsten Jahren gelingt, seine Potenziale zu nutzen und einen wirtschaftlichen Wachstumspfad einzuschlagen. (...)










