QueerGrün | Start
QueerGrün | Leute
QueerGrün | Aktuelles
QueerGrün | Treffen
QueerGrün | Konkret
QueerGrün | BT-Wahl 2009
QueerGrün | Themen
Homo- und Transphobie
Artikel 3 GG
Eingetragene Lebenspartnerschaft
Diversity
Regenbogenfamilien
Bildung / Schule
Sexuelle Gesundheit
Polen
Trans*
Abschiebung verhindern
AGG / Antidiskriminierungsstelle
§ 175
QueerGrün | Archiv
QueerGrün | Kontakt
QueerGrün | geschützter Bereich
DIESE WOCHE GRÜN
Mauerstreifzüge mit Michael Cramer
Wann: Sa 7. Aug. 2010 14:00 bis 16:00
Wo: Start Bahnhof Hennigsdorf
Alle Touren beginnen jeweils 14 Uhr - bei jedem Wetter.
NEUES AUS DER FRAKTION
QueerGrün > QueerGrün | Themen > Bildung / Schule >
Fächerübergreifende Aufklärung an Berliner Schulen
In den Berliner Schulen ist die fächerübergreifende Aufklärung über unterschiedliche sexuelle Identitäten immer noch die Ausnahme. Trotz des neuen Rahmenplans AV 27 für Sexualerziehung und der Bereitstellung von Unterrichtsmaterial durch den Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und den LSVD hat sich in der Praxis wenig bewegt. Dem Bildungsträger KomBi seit 2004 die Fördermittel zu streichen (bis Ende 2004 gabs noch Lottomittel), war da wenig hilfreich. Fortbildungsangebote zum Thema sexuelle Identität wurden mangels Nachfrage gestrichen.
Unsere Konsequenz:
• Sexuelle Identität muss fächerübergreifend in den Kontext von Vielfalt (im Sinne von Diversity) gestellt werden. Das neue Fach Ethik/Religion bietet dazu eine Chance, darf aber nicht das einzige Fach bleiben, genauso wenig, wie ein besserer Sexualkundeunterricht.
• In der LehrerInnenausbildung müssen sexuelle Identität und Diversity einen festen Platz haben.
• In allen Schulen sollen KoordinatorInnen benannt werden, die dafür Sorge tragen, dass gleichgeschlechtliche Lebensweisen thematisiert werden.
• Das führt hoffentlich in der Folge dazu, dass mehr LehrerInnen an Fortbildungen zu dem Themenbereich teilnehmen. Einen Zwang zur Fortbildung lehnen wir wegen der Eigenständigkeit der Schule ab.
• Projekte (Lambda, Maneo und andere) sollen in die Schule geladen werden, um Aufklärung zu leisten. den SchülerInnen wird der Zugang zum Thema Liebe und Sexualität erleichtert, wenn die eigenen LehrerInnen nicht anwesend sind.
• Die Schulbücher müssen sich entsprechend ändern.
• Darüber hinaus werden wir kulturelle, sportliche, schulische und andere Begegnungen unterstützen zum besseren Verständnis zwischen Lesben und Schwulen einerseits und anderen gesellschaftlichen Gruppen andererseits um Vorbehalte und Vorurteile abzubauen.



