Ein Berlin für alle Generationen
Liebe Berlinerinnen und Berliner,
nach dem 18. September 2011 möchte ich gern mit anderen grünen Abgeordneten unser Wahlprogramm umsetzen und als Mitglied des Abgeordnetenhauses für und mit Ihnen an der Zukunft unserer Stadt für alle Generationen arbeiten.
Ich möchte als Abgeordnete einen neuen Generationenvertrag mit Ihnen diskutieren. Unsere besondere Aufmerksamkeit, Unterstützung und Förderung gehört an erster Stelle, gemeinsam mit ihren Eltern, den Jüngsten, unseren Kindern und Jugendlichen, damit sie einen guten Start in ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben haben. Dafür will ich mich im Abgeordnetenhaus einsetzen: für genügend gute Kitaplätze in allen Berliner Bezirken, für Familienzentren in den Quartieren und für frühe Hilfen. Viel zu selten zeichnet sich Rot-Rot durch gute Ideen aus. Diese Ideen Realität werden zu lassen, geschieht leider noch seltener. Es wird ein Anspruch auf einen Kitaplatz beschlossen, aber es gibt gar nicht genügend Plätze. Die Eltern, Kinder und Bezirke bleiben im Regen stehen. Daher will ich mich dafür einsetzen, dass es eine zentrale Kitaplanung gibt, die ihren Namen auch verdient.
Alle Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, die Berliner Politik muss sie endlich mehr unterstützen. Mit uns Grünen wird es daher mehr Familienzentren und Angebote der Familienförderung geben. Dafür will ich auch trotz der schwierigen Finanzlage Berlins streiten. Bildung und die Investition in die Zukunft unserer Kinder steht für unsere Grüne Politik an erster Stelle. Denn Kinder und Jugendliche haben gute Angebote der Kinder- und Jugendarbeit dringend nötig. Wie wichtig Rot-Rot dieses Thema ist, zeigt die Tatsache, dass die Begriffe „Kinder, Jugend und Familie“ aus dem Namen der zuständigen Senatsverwaltung gestrichen wurden. Es macht den Eindruck, dass damit auch die Politik für Kinder, Jugendliche und Familien gestrichen wurde. Wir Grüne wollen und werden Politik gemeinsam mit den Familien und den Kids in dieser Stadt machen! Ich will daran mitarbeiten.
Die mittlere Generation in dieser Stadt, die die Hauptlast der Betreuungsarbeit leistet, muss besser unterstützt und entlastet werden, damit Beruf und Familie vereinbar sind. Dazu gehören genügend Kinderbetreuungsangebote ebenso, wie bessere Angebote der Tagesbetreuung für alte und pflegebedürftige Menschen. Denn wer nicht arbeiten kann, weil er oder sie sich um Kinder oder Eltern kümmert, gerät schnell in die Armutsfalle. Das darf nicht sein.
Alle wollen in ihrem Kiez leben, auch diejenigen, die im hohen Alter auf die Hilfe Dritter angewiesen sind. Ihnen gehört unsere Solidarität und Unterstützung. Die Herausforderungen der demographischen Veränderungen werden für Grüne positiv annehmen. Rot-Rot hat sich dieser Herausforderung verweigert und wertvolle Zeit vertan. Ich möchte als Abgeordnete mit und für alle Generationen in meiner Stadt Berlin Verantwortung übernehmen und aktiv in Politik umsetzen. Dafür bitte ich um Ihre Stimme und Ihr Vertrauen.
Ihre Marianne Burkert-Eulitz
Persönliches
- Geboren 1972 in Lichtenberg, verheiratet, ein Kind
- 1991 Abitur am Andreas-Gymnasium in Friedrichshain
- Ausbildung: Volljuristin und Magisterabschluss der Erziehungswissenschaften, Geschichte und Politik (HU Berlin)
- Seit 2001 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg, dort Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Soziales und Gesundheit
- 2003-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Jugendpolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag
- Seit 2006 Vorsteherin der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
- Seit 2006 Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienrecht, Verfahrensbeistand für Kinder
- Mitglied im Vorstand des Familienzentrums „Das Haus“ in Friedrichshain, im Vorstand von Wildwasser e.V. und dem Berliner Rechthilfefonds Jugendhilfe e.V.









