31.08.2011

Renate Künast: Berliner Mieter zahlen für Rendite aus Rot-rotem GSW-Verkauf

Mit den Berichten über drastische Mietsteigerungen in GSW-Wohnungen bestätigt sich, dass die Mieterinnen und Mieter die Rendite für Börsianer zahlen, denen ausgerechnet SPD und Linkspartei eines der leistungsfähigsten Berliner Wohnungsunternehmen hinterher geworfen haben. Den Verkauf der GSW haben SPD und Linkspartei gemeinsam mit der FDP mit 88 Stimmen durch das Abgeordnetenhaus gebracht.

Vor diesem Hintergrund sind alle Beteuerungen von SPD und Linkspartei, Anwälte der Berliner Mieterinnen und Mieter sein zu wollen, leeres Gerede. Die Wahrheit ist in diesem Fall sehr konkret: Mieterinnen und Mieter zahlen wegen des rot-roten Wohnungsdeals bis zu 6% mehr Miete. Diese bittere Wahrheit müssen der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und sein Stellvertreter, Harald Wolf den Berliner Mietern erklären.

Die GSW war mit etwa 70.000 Wohnungen eines der leistungsfähigsten landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins. Die Häuser weisen eine überwiegend gute Bausubstanz aus und sind über mehrere Bezirke verteilt. SPD und Linke haben mit dem Verkauf nicht nur eine soziale Funktion des Bestandes weitgehend aufgegeben, sondern mit der Privatisierung an Finanzinvestoren (nach Franz Müntefering Heuschrecken) auch noch kurzfristige Renditeinteressen bedient. Angebliche Mieterschutzvereinbarungen haben die wenigsten Bewohner in der Hand, da entsprechende Anlagen zu Mietverträgen nur einmalig, lange vor dem Verkauf und dem Börsengang an die damaligen Bewohner ausgeteilt wurden.

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Kommentare

Rot-rote Mietensteigerung per Privatisierung und man fragt sich bei Grün: "Aber welche Handhabe gibt es den überhaupt reel, dem jetzt nachträglich etwas entgegenzustellen?" ABWÄHLEN! Mit links oder sozial hat diese rot-rote Privatisierungsentscheidung überhaupt nichts zu tun. Ich kann daher auch nicht Ihr Ankuscheln an diese rot-rote Privatisierungsmafia in Berlin verstehen, Frau Künast! Mehr Profil und Courage bitte bei den Grünen. Man fühlt sich in Berlin derzeit als Wähler mehr als ver...., wenn sich alle an Prinz Charming verkaufen, der dann die Wohnungen mit Kuschelfeeling verscherbeln lässt: denken und Position beziehen sind wirksame Mittel gegen die alte Berliner Wirtschafts- und Immobilienmafia im neuen rot-roten Kuschelgewand; das 3Liter Auto oder das Elektroauto werden hier so oder so niemals gebaut werden. Ich bin sauer über Sie, Frau Künast, und damit über die Berliner Grünen: sie kriechen seit 2 Wochen Prinz Charming unter den Maßanzug. Die Partei von Prinz Charming behütet auch Rechtsklientel wie die Sarrazins: wie will man mit sowas koalieren? Falls ich keine Position dazu in den Nachrichten bis Sonntag finde, werde ich zum ersten Mal seit 20 Jahren nicht grün wählen.

Rot-rote Mietensteigerung per Privatisierung und man fragt sich bei Grün: "Aber welche Handhabe gibt es den überhaupt reel, dem jetzt nachträglich etwas entgegenzustellen?" ABWÄHLEN! Mit links oder sozial hat diese rot-rote Privatisierungsentscheidung überhaupt nichts zu tun. Ich kann daher auch nicht Ihr Ankuscheln an diese rot-rote Privatisierungsmafia in Berlin verstehen, Frau Künast! Mehr Profil und Courage bitte bei den Grünen. Man fühlt sich in Berlin derzeit als Wähler mehr als ver...., wenn sich alle an Prinz Charming verkaufen, der dann die Wohnungen mit Kuschelfeeling verscherbeln lässt: denken und Position beziehen sind wirksame Mittel gegen die alte Berliner Wirtschafts- und Immobilienmafia im neuen rot-roten Kuschelgewand; das 3Liter Auto oder das Elektroauto werden hier so oder so niemals gebaut werden. Ich bin sauer über Sie, Frau Künast, und damit über die Berliner Grünen: sie kriechen seit 2 Wochen Prinz Charming unter den Maßanzug. Die Partei von Prinz Charming behütet auch Rechtsklientel wie die Sarrazins: wie will man mit sowas koalieren? Falls ich keine Position dazu in den Nachrichten bis Sonntag finde, werde ich zum ersten Mal seit 20 Jahren nicht grün wählen.

die Mieterhöhungen sind für mich im Moment das dringendste Thema. wie stehen die Grünen dazu und gibt es noch Möglichkeiten, dagegen was zu unternehmen. Da ich Freiberuflerin bin im unteren Verdienstbereich, ist es für mich existenziell sehr wichtig, nicht im Randbezirk von Berlin zu leben

das ist ja nicht der einzige Fall von negativer Stadtentwicklung, leider. Aber welche Handhabe gibt es den überhaupt reel, dem jetzt nachträglich etwas entgegenzustellen? Was genau könnte die Politik da noch ändern? Gibt es denn irgendwelche konkreten Hoffungen, oder muss man als BürgerIn der Stadt einfach mit der immer größer werdenden Angst, auch als halbwegs Normalverdiener sich bald die Wohnung im Innenstadtbereich nicht mehr leisten zu können? Weil dies passiert gerade, vehemnt und nicht nur in Mitte, und alle Immobilienmaklern, denen ich in den letzten 2 Jahren begegnet bin, wundern sich schon teilweise selbst, aber finden´s super! Warum lässt man dieser teilweise erschreckenden Entwicklung freien Lauf? Und welche politischen Mittel streben die Grünen an in solchen Fällen?

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