19.06.2012

Endspurt fürs Volksbegehren „Neue Energie für Berlin“ mit Jürgen Trittin

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Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat heute Anteile an der Genossenschaft „Bürger Energie Berlin“ gezeichnet und das Volksbegehren „Neue Energie für Berlin“ unterschrieben. „Gerade in Berlin muss die Energiewende von unten kommen, weil der Senat sie nicht in die Hand nimmt“, begründete Trittin seine Unterstützung für die beiden Berliner Initiativen.

Am Bahnhof Friedrichstraße haben Bündnis 90/Die Grünen heute mit Jürgen Trittin die letzten 10 Tage ihrer Unterschriftensammlung für das Volksbegehren eingeleitet. „Wir stehen hinter dem Volksbegehren und wünschen uns ein kraftvolles Signal in Richtung Senat durch möglichst viele Unterschriften“, erklärt der Landesvorsitzende der Berliner Grünen, Daniel Wesener. Daher rufen die Grünen die Berlinerinnen und Berliner auf, sich jetzt noch die Unterschriftenlisten des Berliner Energietisches im Internet unter ber-liner-energietisch.net auszudrucken und abzuschicken.

Bündnis 90/Die Grünen wollen, dass das Land Berlin ein Klimastadtwerk gründet, das klimafreundliche Energie erzeugt. Außerdem müsse das Stromnetz vom Grundversorger Vattenfall getrennt werden. Am 9. Juni hat nach Grünen, Linken und Piraten auch die Berliner SPD beschlossen, das Volksbegehren „Neue Energie für Berlin“ zu unterstützen. Doch am Donnerstag hat die SPD es abgelehnt, die zur Gründung eines Stadtwerks nötigen Mittel auch in den Berliner Haushalt einzustellen. „Jetzt wird das Volksbegehren von vier Parteien unterstützt, die zusammen 74 Prozent der Abgeordneten stellen. Wenn die SPD es ernst meint, soll sie endlich ein Klimastadtwerk in Berlin gründen – die Mehrheit dafür ist da“, fordert Michael Schäfer, energiepolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

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