LAG Europa Berlin-Brandenburg: Europa weiter denken

Wir sind Grüne und Interessierte, die Europa demokratischer, sozialer und ökologischer machen wollen. Dafür wollen wir gute Ideen aufschreiben, wo bisherige Positionen Lücken lassen oder weiter gedacht werden müssen. Und dafür wollen wir Diskussionen so europäisch wie möglich führen um wirklich eine Europäische Grüne Partei zu sein.

Wir freuen uns, wenn du jederzeit neu dazu kommst. Trag dich ein auf unserem Email-Verteiler, like unsere Facebook-Seite und schreib uns, wenn du Fragen hast: lag-europa [at] gruene-berlin [dot] de (lag-europa [at] gruene-berlin.de)

Bis bald! Sibylle, Maria, Christian, Pertti, Mona und Jakob

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Nachrichten

BerlinerInnen bei der BAG Europa im Sep. 2014: Georg, Sibylle, Thorben, Anna, Ch
13.09.2014

Debatte Grüne als Europapartei: Artikel und Workshop 13. Dezember

Am 13. Dezember sind interessierte Basismitglieder, Landesvorstände und EuropäerInnen nach Berlin eingeladen zu diskutieren: Wie können die Grünen eine noch bessere Europapartei sein, nicht im Anspruch, sondern organisatorisch und praktisch?

Der Workshop wird die Fortsetzung der heutigen Diskussion der BAG Europa in Düsseldorf sein. Sprecherin Anna Cavazzini fasste die Diskussion so zusammen:

  • Die BAG Europa will den Spitzenkandidatenprozess aktiv weiter mit entwickeln, z. B. mit einem Positionspapier und einer nächsten Sitzung.
  • Die nächste BAG Sitzung im Februar soll auch Szenarien entwickeln, wie wir uns Europa in Zukunft vorstellen (und Europäische Energiepolitik).
  • Beim BAG-SprecherInnenrat werden Anna und Michael über die Europäisierung aller BAGen sprechen.

Bisher gab es diese schriftlichen Beiträge zur Debatte:

Resolution der LAG Europa Berlin:
"GreenPrimary 2018, und zwar richtig"

Es sollte wieder eine basisdemokratische SpitzenkandidatInnenauswahl geben, aber mit weniger Hürden und frühzeitigerer und breiter getragener Vorbereitung.

Artikel von Anna Cavazzini, Michael Scharfschwert, Annalena Baerbock und Manuel Sarrazin:
"Es geht um mehr als um Köpfe"

Artikel von Christian Beck, Joan Groizard und Guillaume Sellier:
"The next democratic revolution: from the Green Primary to European lists"
Die Primary als Experiment sollte weiterentwickelt werden, weil wir daraus für die Vorbereitung transeuropäischer, Europäischer Listen lernen können. Es braucht wirklich Europäische Netzwerke innerhalb der Europäischen Grünen Partei.

BAG-Bericht von Christian Beck

Bild zur News
30.06.2014

Bevor es in den Sommer geht – Neues aus der LAG Europa

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Spannende sechs Monate liegen hinter uns: die Europawahl, welche uns, in Anbetracht des europakritischen Umfeldes, ein dann doch gutes Ergebnis gebracht haben. 11 grüne Abgeordnete sitzen aus Deutschland im EP, insgesamt sind es 50, die grüne Themen in Europa in den nächsten 5 Jahren voran bringen wollen. Danke von uns allen für euren Einsatz, eure Ideen und Kritiken.

Mitten drin ist jetzt unser Sprecher Christian Beck, der von Berlin nach Brüssel gewechselt ist und für das Büro von Sven Giegold arbeitet. So sehr wir uns freuen, dass wir nun einen direkten Draht in die europäische Hauptstadt haben, so sehr fehlt er als LAG- Sprecher in Berlin. Jakob, sein Stellvertreter, wird seine Rolle bis zum Jahresende einnehmen, bevor im Januar neu gewählt wird. Wir sagen: Danke Christian, für tolle eineinhalb Jahre – und dank Skype bist du nie fern, wie unsere letzte Sitzung mit Live-Schaltung gezeigt hat.

Pertti Hermannek ist als Co-Sprecher für Brandenburg zurück getreten, um sich voll der Kommunalpolitik zu widmen. Nach der Sommerpause wird nachgewählt. Wir dürfen uns auch darauf freuen, dass nach einer wohlverdienten Pause nach den Sommerferien Elisabeth Schroedter uns als engagirte Streiterin für Europa mit ihrer ganzen Erfahrung als ehemaliges Mitglied des Europaparlamentes unterstützen wird.

Nach zwei LAG- Treffen zur Wahl steht nun am 9.7. unser letztes, großes Event an, bevor wir in die Sommerpause gehen: Ein thematischer Abend zur östlichen Partnerschaft. Brandaktuell und wichtig für uns Grüne. Die Ukraine-Krise erfordert von uns eine neue Orientierung für Osteuropa. Mit dabei sind Manuel Sarrazin, Reindor Steenblock und Ilka Dege.

Wir haben den Termin auf 18 Uhr 30 vorgezogen, um danach gemeinsam das Halbfinale schauen zu können – und diesem komplexen Thema genug Zeit zur Diskussion einzuräumen.

Nach der Sommerpause geht es weiter mit mehr inhaltlicher als wahlkämpferischer Arbeit. Nur soviel sei verraten: Länderpräsentationen werden eine Rolle spielen, ebenso wie die Vorbereitung der AGH- Wahlen 2016.

Wir freuen uns auf euer Kommen am 9.7. und für alle, es nicht schaffen sollten: euch allen bereits jetzt von unserer Seite ein wunderbar europäisch- grüner Sommer.

Euer Sprecher*innen- Team,

Sibylle, Maria, Mona, Jakob, Christian

José Bové und Ska Keller, Grüne SpitzenkandidatInnen
04.02.2014

GreenPrimary 2018, und zwar richtig - Forderungen der LAG vom 3.02.2014

Nach einer Diskussion zum Ergebnis und zum Prozess der GreenPrimary von Nov. 2013 bis Jan. 2014 hat die LAG Europa Berlin-Brandenburg am 3.02.2014 beschlossen:

1. Wir wünschen uns auch vor der nächsten Europawahl eine basisdemokratische Abstimmung zur Ermittlung unserer Grünen SpitzenkandidatInnen. (18 ja/ 0 nein/ 3 Enth.)

2. Wir empfehlen den BDK-Delegierten am 7.-9. Feb. in Dresden das Ergebnis der GreenPrimary bei der Aufstellung der BDK-Liste zu berücksichtigen. (17 ja/ 1 nein/ 3 Enth.)

Darüber hinaus geben wir zu bedenken:

3. Die GreenPrimary war ein basisdemokratisches Experiment, unser Ziel bleiben transnationale Listen.

4. Das Ergebnis, die Beteiligung und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit waren bemerkenswert europäisch (bei nicht zu pluralen KandidatInnen).

5. Das vielleicht größte Problem war der riesige Erklärungsbedarf von europäischen SpitzenkandidatInnen und einer Primary zur Kandidatenermittlung. Beides hat gute Aussichten in 5 Jahren besser zu werden. So viel Geld wie die SPD für die Werbung im Rahmen der kürzlichen Urabstimmung zur Koalitionsfrage hatten wir z. B. nicht.

6. Das Verfahren schon zur Ermittlung der KandidatInnen muss transparenter und transnationaler werden.

7. Es sollte geprüft werden, ob nächstes Mal nur noch Mitglieder abstimmungsberechtigt sein sollten. Für viele Mitgliedsparteien der EGP wäre das sehr schwierig. Andererseits wäre dann evtl. ein einfacheres und sicheres Abstimmungsverfahren möglich.

8. Wer die Primary ernst meint, muss auch das Ergebnis ernst nehmen. Das gilt für die Listenaufstellung in Deutschland genauso wie für alle Grünen Parteitage europaweit: Wir wollen Ska und José jetzt überall sehen!

9. Aus Brüssel ist zu hören, dass das Europaparlament diesmal einen nicht umgehbaren Vorschlag für die Besetzung der Kommissionsspitze machen will. In den davor stattfindenden Konsultationen werden die SpitzenkandidatInnen wahrscheinlich wichtiger sein als gedacht - öffentlich und auch bei uns. Wir raten dringend, über diesen Prozess auch bei uns mehr zu diskutieren.

10. Wir wünschen uns vom Bundesvorstand und vom Committee der European Green Party einen kritischen Rückblick auf die vergangene GreenPrimary mit Beteiligungsmöglichkeiten auch für unsere LAG und mit schriftlichem Ergebnis.

Neue SprecherInnen der LAG Europa: Jakob, Sibylle, Christian und Mona
21.01.2014

Neue SprecherInnen und Delegierte: Alle Wahlergebnisse vom 20.01.2014

Mit Dank für das Vertrauen hier alle frisch Gewählten aus der Abteilungssitzung (gemeinsam mit der LAG Frieden/Internationales) und der LAG Europa vom 20. Januar 2014 in der Bundesgeschäftsstelle:

Landesarbeitsgemeinschaft Europa (LAG)-SprecherInnen
Sibylle Steffan
Christian Beck
Stellvertretende SprecherInnen
Mona Hille
Jakob Hoeber

Bundesarbeitsgemeinschaft Europa (BAG)-Delegierte
Sibylle Steffan
Christian Beck
Ersatz-Delegierte
Mona Hille
Jakob Hoeber
2. Ersatz-Delegierte
Anaïs Bordes
Max Mangold

Bundesdelegiertenkonferenz (BDK)-Delegierte
Friedel Grützmacher
Ersatz-Delegierte
1. Anja Behnke
2. Nicole Holtz

Landesdelegiertenkonferenz (LDK)-Delegierte
Mona Hille
Sibylle Steffan
Heiner von Marschall
Ersatz-Delegierte
1. Anja Behnke
2. Felix Pahl
3. Adrian de Souza Martins

Landesausschuss (LA)-Delegierte
Nicole Holtz
Ersatz-Delegierte
1. Nina Wienkoop
2. Christian Beck

Video
20.11.2013

#GreenPrimary Online-Debatte und #EUTweetUp

Die erste Online-Debatte der vier Kandidat*innen der #GreenPrimary ist jetzt auf YouTube zum Anschauen.

Am Dienstagabend, 19.11. fand gleichzeitig auch der erste #EUTweetUp statt, ein Treffen für EU- und Twitter-Fans in der Bar Gorki Park. Jon Worth, der Erfinder und Gastgeber, hat das nächste Mal für 9. Januar 2014 eingeladen. (Jon Worth ist zwar frisch von Labour zu Bündnis 90/Die Grünen gewechselt. Aber die #EUTweetUps sind völlig unabhängig von Parteien und anderen Verpflichtungen.)

Video
Änderungs-Ideen auf Karten: die ganze Übersicht (wird noch abgetippt)
19.11.2013

Europa-Wahlprogramm: Änderungs-Ideen vom 18.11.2013

Nach Klärungen zur Werbung für die Primary diskutierte die LAG Europa das Europawahlprogramm im BuVo-Entwurf: http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/EP-Wahlprogrammentwurf.pdf

Zu den vier Kapiteln wurden Änderungs-Ideen in vier Kleingruppen besprochen:

A. NACHHALTIG WIRTSCHAFTEN, GUT LEBEN (Öko/Klima -Pertti Hermannek)
B. ZUSAMMEN AUS DER KRISE (Wirtschaft/Soziales - Christian Beck)
C. MEHR EUROPA BRAUCHT MEHR DEMOKRATIE (Demokratie/Institutionen - Sibylle Steffan)
D. VERANTWORTUNG FÜR EINE SOLIDARISCHE WELT (Außen - Emily Büning)

Die Ergebnisse wurden auf Karten gesammelt und im Plenum vorgestellt, wo notwendig noch kurz diskutiert und Meinungsbilder abgefragt. Aus der Übersicht der Karteikarten schreiben die Moderator*innen der Gruppen eine schriftliche Übersicht der Änderungs-Ideen zusammen und formulieren, wo nötig, konkrete Änderungsanträge.

Am 7. und 8. Dezember 2013 tragen unsere BAG-Delegierten und alle Interessierten die Ergebnisse weiter zum Europa-Konvent der BAGen (Anmeldung hier, in der Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin).

Die Primary-Kandidat*innen Rebecca, Ska, José und Monika mit Thema und Herkunfts
08.11.2013

#GreenPrimary - Unser Experiment in europäischer Basisdemokratie

Was? -- Spitzenkandidat*innen-Abstimmung per Email und SMS
Alle EU-Bürger*innen ab 16 Jahren, die Grüne Werte unterstützen (Parteimitglieder und Sympathisant*innen), können online die 2 Spitzenkandidat*innen der Europäischen Grünen Partei (EGP), davon mindestens eine Frau, wählen. Die Abstimmung kann technisch nicht nur auf Mitglieder beschränkt werden, da viele Grüne Parteien in Europa wesentlich weniger Ressourcen haben als die deutsche Grüne Partei und nicht alle grünen Mitgliedsparteien über aktuelle Mitgliederlisten verfügen. Der Vorteil, die Abstimmung für Sympathisant*innen zu öffnen, besteht in einer breiten Mobilisierung. Die Gewinner*innen werden die Gesichter unserer gemeinsamen europaweiten Kampagne, auch bei den ersten EU-weiten Fernsehduellen, und Kommissionspräsident*in, wenn wir die stärkste Partei werden.

Jede*r muss sich für die Abstimmung per Email und per SMS ausweisen und versichern, dass er/sie über 16 Jahre alt, Grünes Mitglied oder Sympathisant*in ist und nur einmal abstimmt. Das ist nicht perfekt sicher, weil mensch gegen die selbst bestätigte Versicherung verstoßen kann und mensch mit weiteren Emails und SIM-Karten betrügerisch mehrfach teilnehmen könnte. Hierzu gab es vor allem in Deutschland eine breite Debatte. Diese Bedenken nimmt die EGP sehr ernst. Sie arbeiten mit dem Marktführer für online-voting zusammen und Datensparsamkeit ist eines der wichtigsten Kriterien für die Durchführung. Ein Antrag, der zum Ziel hatte, die Primaries aus datenschutzrechtlichen Gründen zu stoppen, wurde auf der letzten BDK in Berlin nach einer Gegenrede von Malte Spitz abgelehnt. Damit ist der Weg für die Primaries jetzt frei. Wir Grüne wollen zeigen, dass eine basisdemokratische Wahl unserer Spitzenleute die bessere Alternative ist als die Nominierung im Hinterzimmer. Wir gehen hier als einzige europäische Partei voran und setzen ein dringend nötiges Zeichen für mehr europäische Mitbestimmung und Demokratie.

Wann? -- Vom 10.11.2013 bis 28.01.2014
Mit dem Beginn des EGP-Council am 8.-10. November 2013 wurde entschieden, dass 4 der 6 Nominierten auch zu wirklichen Kandidat*innen wurden. Ab Sonntag, 10. November 2013 um 12 Uhr für drei Monate bis Dienstag, 28. Januar 2014 um 18 Uhr läuft die online Abstimmung. Das Ergebnis wird am Mittwoch, 29. Januar verkündet. Drei Monate sind hilfreich, damit die Kandidat*innen an möglichst viele Orte in Europa reisen oder zumindest online von möglichst vielen Ortsgruppen befragt werden können

Am 14. November 2013 findet die erste Online-Debatte mit allen Kandidat*innen statt. Am 11. Januar 2014 findet eine live-Debatte in Berlin statt. Ein hoffentlich gutes Ergebnis holen wir dann bei den Europawahlen am 25. Mai 2014!

Wer? -- Rebecca, Ska, José und Monika
Vier Kandidat*innen konnten ausreichend Mitgliedsparteien zur Unterstützung ihrer Nominierung gewinnen. (Ulrike Lunacek und Jolande Verburg zogen zurück.) Damit kandidieren:

  • Rebecca Harms, MdEP (von Bündnis 90/Die Grünen mit über 80% nominiert, aus Deutschland, Expertin für Energie/Atom)
  • Ska Keller, MdEP (nominiert von der europäischen Grünen Jugend FYEG, aus Deutschland, Expertin für Flüchtlinge/Migration)
  • José Bové, MdEP (nominiert von Europe Écologie-Les Verts aus Frankreich, Experte für Agrar, Bio/Gentechnik)
  • Monica Frassoni, Co-Vorsitzende der EGP (nominiert von Federazione dei Verdi aus Italien, Expertin für Recht und Verfassung)

Warum? -- Mobilisierung mit Gesichtern
Das Europaparlament hat beschlossen, dass die europäischen Parteien(-Familien) jeweils eine*n Spitzenkandidat*in zur Europawahl aufstellen sollen (zur Pressemitteilung des EP). Wenige Menschen, die - auch in Fernsehdebatten - den zur Auswahl stehenden Visionen für Europa ein Gesicht geben, sollen mehr Aufmerksamkeit und Übersichtlichkeit schaffen. Diese Spitzenkandidat*innen haben auch ein Interesse an einem wirklich europäischen Programm.

Wir sind die europäischste Partei in Europa, aber wer kennt schon die nicht-deutschen Spitzenpolitiker*innen im Europaparlament? Dieser Primary-Wettbewerb wird einige Expert*innen europaweit bekannter machen. Merkel und ihre Kolleg*innen treffen immer mehr (Personal-)Entscheidungen in Hinterzimmerrunden. Unsere Primary holt eine der wichtigsten grünen Personalentscheidungen auf die Straße und zu 500 Millionen EU-Bürger*innen nach Hause. Wir leben die transparente Demokratie, die wir fordern und lernen im Gespräch mit den Bürger*innen noch viel über ihre Wünsche und Vorstellungen an Europa und uns.

Mit Primaries haben sowohl die Grünen als auch die Sozialist*innen in Frankreich hervorragend mobilisieren und (deshalb?) Wahlen gewinnen können. Die Grünen hatten für die Europawahl 2009 in Primaries ihre Mitglieder von 6.000 auf 30.000 gesteigert und das mit Abstand beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. François Hollande hatte zuerst die Primary seiner Sozialisten gewonnen und gewann damit die Präsidentschaftswahl 2012.

Mehr Infos
http://europeangreens.eu/votegreen2014

auch erreichbar über http://www.greenprimary.eu

Artikel vom 23.10.2013, aktualisiert zum 8.11.2013

Teilnehmer*innen bei der Punktevergabe
05.11.2013

EU-Flüchtlingspolitik: Meinungsbild der LAG vom 4.11.2013

Nach einer Diskussion von Mitgliedern der drei LAGen Europa, Frieden und Migration und Interessierten mit den Referent*innen Jutta Graf (Schreibgruppe und Büro Luise Amtsberg MdB), Ska Keller MdEP (Expertin der Europa-Grünen für Flüchtlingspolitik) und Monika Herrmann (Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg) verteilten die Moderatoren Martin Wilk (LAG Frieden) und Christian Beck (LAG Europa) 3 Punkte pro Teilnehmer*in. Nach der Punkteverteilung durch alle Teilnehmer*innen ergaben sich so die wichtigsten Prioritäten für die weitere Arbeit am Europawahlprogramm und Meinungsbilder zu 4 Gegensätzen:

Ergebnis der Punkteabfrage durch die Teilnehmer*innen

Frontex: [Grenzschutz komplett europäisieren (0), informeller Neuanfang/nicht abschaffen (0), europäische Parlamentskontrolle stärken (0), Seenotrettung als Ziel (0)] vs. [wegen Menschenrechtsverletzungen abschaffen (15), Grenzschutz-Abrüstung (2)]

Asyl-Verfahren: Verfahrensstandards (4), gleiche Anerkennung der Aufnahme EU-weit (3), EASO (europ. Asyl-Unterstützungs-Büro) stärken (1), keine Auslagerung nach Nordafrika (0)

Dublin-II-Verordnung: [abschaffen, stattdessen gerechte "Verteilung" (4)] vs. [Flüchtlinge entscheiden wo sie sein wollen (8)], EURODAG Fingerabdruckdaten nicht für Strafverfolgung nutzen (1)

(Anti-)Rassismus: explizit (auch zu eigener Sprache) reinschreiben (14)

Fluchtgründe bekämpfen: Handelsabkommen ändern (9)

Schlepperei: [nicht weiter kriminalisieren (2)] vs. [mehr bekämpfen (1)]

Flüchtlingsunterbringung (1)

Flüchtlinge mit Status aus anderem EU-Land: Anerkennungen wie Ablehnungen EU-weit anerkennen (9)

Residenzpflicht: abschaffen zu Gunsten europaweiter Bewegungsfreiheit (6)

Legale Zuwanderung (1)/Arbeitsmigration vs. Asyl: Arbeitsverbot während Verfahren abschaffen (14), humanitäres Flüchtlings-Visum schaffen (6), Inländervorrangsprüfung abschaffen (3), Saisonarbeiter*innen-Richtlinie großzügiger machen (2)

Struktur: Grenzpolitik und Zuwanderungspolitik ins gleiche Kapitel (0)

 Jutta Graf, Monika Herrmann, Ska Keller, Martin Wilk, Christian Beck

Wahlkabine für die grüne Primary: so könnte es aussehen
29.10.2013

Werbung für die Primary: LAG-Kurzprotokoll 28.10.2013

Wichtige Ergebnisse des LAG-Treffens

1. Alle Klärungen der EGP, was genau die Folge des Wahlergebnisses Grünen-intern ist, wäre wichtig und hilfreich.

2. Um die Kandidat*innen nicht mit ihren Herkunftsländern zu verbinden, sind klare Themen-Prioritäten (1-3 Themen pro Person, möglichst keine Überschneidungen) als Zuspitzung für die Außendarstellung entscheidend wichtig.

3. Unsere Priorität ist zuerst die interne Mobilisierung der grünen Mitglieder als Multiplikator*innen in Kreisverbänden und in Landesarbeitsgemeinschaften sowie online vor Aktionen nach außen. Wir wenden uns dafür an möglichst viele KVe und LAGen. Learning by doing sollte neben einer kurzen Vorstellung im Vordergrund stehen: Am besten immer vor Ort ausprobieren, wie das mehrschrittige Verfahren funktioniert.

4. Für die Kampagne in der Öffentlichkeit ist die Idee der Wahlkabine ein wichtiges Symbol für die Wahl, die wir in die breite Öffentlichkeit tragen wollen. Es ist gut, dass die Abstimmungsplattform sogar auf Smartphones funktionieren kann.

f. d. R. Christian Beck

4 Grüne vor einem Stand der LAG Europa bei der UmFAIRteilen-Aktion
14.06.2013

Mi, 19. Juni 18:30-20:00 Wahlkampfschulung Europa

Liebe Europäer*innen,

wir würden uns freuen, euch Mittwochabend in der Landesgeschäfsstelle zur Europa-Wahlkampfschulung (wiederzu)sehen. Gerade für EinsteigerInnen gut geeignet, aber auch ältere HäsInnen sind für gewiefte Fragen gerne gesehen.

Europa braucht Liebe!...
... und eine gute Wahlkampfstrategie! Deshalb bietet die Europa-AG Pankow mit der LAG Europa Berlin eine Wahlkampfschulung zum Thema Europa an. Die Schulung umfasst die Blöcke "Solidarische Europa" (Währungsunion, Finanzkrise, Gerechtigkeit), "demokratisches Europa" (Institutionen) und "Europa der Herzen" ("Framing", Anknüpfung Berlin). Es richtete sich an alle interessierten Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer, Vorkenntnisse oder Europaexpertise sind nicht notwendig.

Wann: 19. Juni, 18:30h bis 20:00h

Wo: Landesgeschäftsstelle, Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin

Was: kurze Präsentation, dann Rollenspiel mit den schwierigsten und wichtigsten Fragen

Die Europa-AG Pankow und LAG Europa Berlin freuen sich auf Euch. Bitte meldet Euch an bei
Julia Clajus oder Cornelius Huppertz
julia [dot] clajus [at] gruene-pankow [dot] de
cornelius [dot] huppertz [at] gruene-pankow [dot] de
http://gruene-pankow.de/wir/in-den-arbeitsgruppen/ag-europa/
http://gruene-berlin.de/partei/landesarbeitsgemeinschaften/lag-europa

Schöne Grüße
Cornelius, Julia und Christian

Sprecher/innen

Christian Beck

Sprecher der LAG Europa


  

Sibylle Steffan

Sprecherin der LAG Europa Berlin


  

Maria Heider

Sprecherin der LAG Europa Brandenburg


  

Jakob Hoeber

Stellv. Sprecher der LAG Europa Berlin


  

Mona Hille

Stellv. Sprecherin der LAG Europa Berlin


  
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