24 Stunden unterwegs in Berlin
Gut zwei Wochen vor der Berlin-Wahl waren Renate Künast, unsere Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, die Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener sowie die Fraktionsvorsitzenden Ramona Pop und Volker Ratzmann und viele andere grüne Kandidatinnen und Kandidaten unterwegs in Berlin. In ganz Berlin? In ganz Berlin!
Der 24-Stundentag startete am Freitag Nachmittag in Neukölln – und wo sind Neuköllnerinnen und Neuköllner zu dieser Zeit? Richtig. Auf dem Maybachmarkt. Renate Künast und Daniel Wesener sprachen dort mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Umrahmt vom bunten Markttreiben und lebhafter Akkordeon-Musik wollten die Besucherinnen und Besucher alles wissen von A100 bis Frauenquote.
Weiter ging es mit einem Besuch bei „Fördern durch Spielmittel – Spielzeug für behinderte Kinder e.V.“ und nichtbehinderte Kinder in Pankow. Denn das Ziel ist Inklusion, wie der Geschäftsführer, Siegfried Zoels betont. Bettina Jarasch und Nils-Holger Kirchner machen sich hier ein Bild davon, wie Integration und Inklusion jenseits des Bildungssektors gestaltet werden.
Transitstrecke: Franz Schulz und Clara Herrmann stürzten sich um 22 Uhr ins Getümmel an der Warschauer Brücke. Gummibärchen unter die Leute bringen. Und natürlich spannende Gespräche führen zwischen Tag und Nacht, zwischen Friedrichshain und Kreuzberg, zwischen Arbeitstag und Partynacht. Manche sind mehr, manche sind weniger interessiert an politischen Themen um diese Uhrzeit. Klar wird aber, dass die Warschauer Brücke wie kaum ein anderer Ort Berlins die Lebendigkeit der Metropole repräsentiert.
Nachts dann mit Renate Künast und Andrea Fischer auf dem Blumengroßmarkt und auf dem Fruchthof in Mitte. Ganz so leicht fällt es nicht, mitten in der Nacht aufzustehen, wenn alle andern noch schlafen oder feiern. Aber die exklusive Führung über den Markt und der unbeschreibliche Duft frischer Blumen entschädigten tausendfach für die Müdigkeit.
Ramona Pop besuchte am nächsten Morgen das Klärwerk Ruhleben in Spandau und informierte sich über den normalen Alltag und das Zukunftspotenzial einer Kläranlage. Hier werden die Abwässer unserer Stadt gereinigt – es steckt aber noch viel mehr drin für die zukünftige Energiegewinnung in Berlin. Um sich von der Qualität des Berliner Leitungswassers zu überzeugen, entnahm Ramona Pop sogar selbst eine Wasserprobe,.
Die nächste Station war dann eine Kleingartenkolonie in Köpenick, der Bettina Jarasch einen Besuch abstattete. Ein Rückzugsort für viele Großstädterinnen und Großstädter, die sich nach frischer Luft und Grün sehnen. Allerdings sind diese Oasen der Ruhe gefährdet, denn wenn die A100 gebaut werden sollte, müssen sie weichen. „Ick will hier aber nüscht weg.“, bringt einer der Laubenpieper seine Situation und die seiner Nachbarn mit gewohnt direkter Berliner Art auf den Punkt.
Wir blicken zurück auf ein sonniges und bewegtes Wochenende und viele Mitmachbesuche, immer im Rhythmus der Stadt. Wir haben viel Aufregendes und viel Alltägliches erlebt, wir haben Bemerkenswertes gelernt und unsere wunderbare Stadt, so bunt sie ist, aufs Neue lieben gelernt. Besonders viel Spaß hat uns gemacht, dass so viele interessierte Bürgerinnen und Bürgern teilgenommen haben – geplant und teilweise ganz spontan!









